Borussia M'Gladbach: Die voraussichtliche Aufstellung in Mainz

Für Borussia Mönchengladbach scheint der Zug in Richtung Europapokalplätze abgefahren zu sein - satte sieben Punkte Rückstand haben die "Fohlen" aktuell auf Rang 6. Die Hecking-Truppe könnte aber zum berühmten Zünglein an der Waage im Abstiegskampf werden, schließlich tritt die Borussia noch gegen Mainz, Wolfsburg und den HSV an. Welchen Akteure Dieter Hecking beim ersten Akt in der Mainzer Opel Arena das Vertrauen schenken wird, erfahrt ihr hier. 

11. Yann Sommer

Im Tor wird selbstredend Yann Sommer beginnen. Der Schweizer spielte in der vergangenen Woche für sein Heimatland beim 1:0-Sieg in Griechenland, beim anschließenden 6:0 gegen Panama saß Sommer hingegen auf der Bank. In Mainz wird es auch auf den Torhüter ankommen, wenn die Borussia die Heimreise mit einem Dreier im Gepäck antreten will. 

10. Nico Elvedi

Auf der rechten Defensivposition wird Nico Elvedi erwartet, wenngleich auch Tony Jantschke eine Option sein dürfte. In den vergangenen Wochen musste Elvedi aufgrund der angespannten Personalsituation immer wieder innen oder auf links aushelfen. In Mainz wird der 21-Jährige aber wieder auf seiner Paradeposition beginnen. 

9. Matthias Ginter

Keine Frage: In der Innenverteidigung wird wieder "Mr. Zuverlässig" beginnen. Ginter verpasste in der laufenden Saison noch keine Bundesliga-Minute, dies dürfte sich in Mainz aller Voraussicht nach auch nicht ändern. In der vergangenen Woche weilte Ginter bei der Nationalmannschaft, kam allerdings weder gegen Spanien, noch gegen Brasilien zum Einsatz. 

8. Jannik Vestergaard

Beim jüngsten 3:3-Remis gegen die TSG 1899 Hoffenheim fehlte Jannik Vestergaard aufgrund von Sprunggelenksproblemen. Beim Spiel in Mainz hingegen wird Vestergaard allerdings zurückerwartet. Will die Borussia drei Punkte aus der Opel Arena entführen, wird es auch auf den Dänen ankommen, der beim 1:1-Remis im Hinspiel den Ausgleich erzielte. 

7. Oscar Wendt

Nach seinem Muskelteilabriss gab der Schwede Oscar Wendt gegen die TSG Hoffenheim ein bemerkenswertes Comeback, das erst nach 81. Minuten konditionsbedingt zu Ende war. In Mainz dürfte der 32-Jährige erneut auf der linken Defensivposition beginnen, dann vermutlich auch über die volle Distanz. 

6. Christoph Kramer

Christoph Kramer fällt zumeinst nur dann auf, wenn er eben nicht spielt. Dann nämlich wird die Qualität des 27-Jährigen schmerzlich vermisst. So auch zuletzt beim 3:3 gegen Hoffenheim. Nach überstandener Knieverletzung wird Kramer beim Gastspiel in Mainz aber wieder in der Startelf erwartet. 

5. Michaël Cuisance

Neben Kramer wird der junge Franzose Michaël Cuisance erwartet. Cuisance ist wohl die Entdeckung der Saison und kommt bereits auf 18 Ligaeinsätze. Zuletzt kam Cuisance auch beim 4:2-Sieg der französischen U19-Nationalmannschaft gegen Spanien, sowie beim 2:0-Sieg über Bulgarien zum Einsatz.

4. Jonas Hofmann

Auf ungewohnter Position im zentralen Mittelfeld wurde Jonas Hofmann gegen die TSG Hoffenheim zum tragischen Helden. Sowohl beim 1:2, als er Serge Gnabry im Strafraum foulte, als auch beim 2:3, als er in Schiedsrichter Petersen dribbelte, sah Hofmann alles andere als gut aus. Gegen Mainz wird Hofmann entsprechend wieder auf der rechten Seite beginnen. 

3. Thorgan Hazard

Auf links wird erneut der belgische Kreativgeist Thorgan Hazard starten. Nach acht tor- und assistlosen Spielen in Serie will Hazard in Mainz zurück in die Erfolgsspur finden. Für die Nationalmannschaft kam der 25-Jährige beim 4:0-Sieg gegen Saudi-Arabien nicht zum Einsatz. 

2. Lars Stindl

Nach unglaublichen 14 torlosen Spielen in Serie hat Lars Stindl mit seinem Treffer zum zwischenzeitlichen 2:2 gegen Hoffenheim die persönliche Flaute beendet. Unter der Woche durfte der 29-Jährige zudem beim Testspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Brasilien für rund eine halbe Stunde ran. Keine Frage, dass Stindl gegen Mainz beginnen wird. 

1. Raffael

Kaum ein Spieler ist für das Spiel der Borussia so wichtig wie der Brasilianer Raffael. Nach wochenlangen Wadenproblemen spielte der 33-Jährige gegen Hoffenheim erstmals wieder nach Einwechslung rund 20 Minuten. In der Opel Arena wird ihn Dieter Hecking mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit von Beginn an bringen.