Sebastian Rode hofft, das Ende seiner Leidenszeit ​endlich eingeleitet zu haben. Der BVB-Pechvogel wurde erfolgreich zum zweiten Mal an der Leiste operiert und will zu Beginn der neuen Saison wieder eingreifen. Seinen Mitspielern wünscht er im Duell mit den Ex-Kollegen viel Erfolg.


Wenn am Samstagabend der Klassiker zwischen Bayern München und Borussia Dortmund angepfiffen wird, bleibt Sebastian Rode nur die Zuschauerrolle. Die ist für den Ex-Münchener seit seinem Wechsel zum BVB im Sommer 2016 fast schon zur Gewohnheit geworden. Zwölf Millionen Euro überwies die Borussia damals auf das Konto des Rekordmeisters. 


Der 27-jährige Mittelfeldspieler konnte sich in seinen beiden Spielzeiten an der Isar nie so recht durchsetzen. In Dortmund lief es zu Beginn wieder etwas besser, bis Rode am elften Spieltag der Vorsaison eine Bilddarm-OP stoppte - ausgerechnet vor dem Spiel gegen die Bayern. Was folgte ist eine beispiellose Krankenakte: Leistenoperation, Muskelbündelriss, eine Stressreaktion des Knochens und schließlich ​erneut hartnäckige Leistenbeschwerden. Rode kam nach dem verpassten Wiedersehen mit seinem Ex-Klub nur noch auf fünf Einsätze im BVB-Trikot.


Zweite Leisten-OP gut überstanden


Nach der ersten Leisten-OP versuchte es der ehemalige U21-Nationalspieler mit einer konservativen Behandlung, die aber nicht den erhofften Erfolg brachte. So musste er sich erneut unters Messer legen. Bei erfolgreichem Heilungsverlauf will er zur neuen Saison will dann endlich zurückkehren. Eingriff Nummer zwei hat Rode mittlerweile erfolgreich hinter sich gebracht und arbeitet schon wieder im Kraftraum an seinem Comeback.

"Hey Leute, ich habe die OP gut überstanden. Jetzt geht's ans Aufbautraining! Für das Topspiel morgen gegen meine Ex-Kollegen wünsche ich den Jung viel Glück und Erfolg", teilte er über seinen Twitter-Account mit.


In Dortmund besitzt Rode noch einen Vertrag bis zum Sommer 2020. Es bleibt also noch genug Zeit, die Leidensgeschichte in eine Erfolgsstory zu drehen.