MUNICH, GERMANY - DECEMBER 20: Raphael Guerreiro of Dortmund and Arturo Vidal of Bayern Muenchen compete for the ball during the DFB Cup match between Bayern Muenchen and Borussia Dortmund at Allianz Arena on December 20, 2017 in Munich, Germany. (Photo by Sebastian Widmann/Bongarts/Getty Images)

Klassiker München gegen Dortmund: 7 Fakten für Statistikfreaks

Am Samstagabend kommt es in der Bundesliga zum großen Kracher zwischen dem FC Bayern München und Borussia Dortmund. Obwohl der Rekordmeister den Schwarz-Gelben völlig enteilt ist, birgt die Partie noch immer jede Menge interessante Aspekte. 

1. Keine gute Bilanz von Heynckes gegen Dortmund

Sind die Borussen etwa das Kryptonit für Bayerns Super-Trainer Jupp Heynckes? Die Bilanz des 72-Jährigen könnte den Dortmundern zumindest Mut machen, schließlich gewann der Bayern-Trainer nur zwei der letzten neun Spiele gegen den BVB. Zudem ging er in den letzten vier Heimspielen gegen die Schwarz-Gelben nicht als Sieger vom Platz.


2. Lewandowski trifft gerne gegen seinen Exklub

Nach seinem Wechsel 2010 von Lech Posen reifte Robert Lewandoski beim BVB zu einem echten Topstürmer, ehe er sich 2014 ausgerechnet den Bayern anschloss. Seitdem kennt der Pole keine Gnade mit seinem Ex-Klub und erzielte bereits sieben Tore. Kein anderer aktueller Bayern-Spieler war erfolgreicher. Auf Seiten der Dortmunder freut sich eigentlich Marco Reus am meisten auf die Bayern, schließlich konnte er schon fünf Tore gegen das Starensemble erzielen. Am Samstag wird der Nationalspieler aber voraussichtlich verletzungsbedingt ausfallen.

3. Die Bayern in Sachen Social Media eine Liga für sich

Die Borussen mögen über mehr fanatische Anhänger im Stadion verfügen, bei einem Blick auf den Bekanntheitsgrad sind die Bayern aber in Deuschland einsame Spitze. Auf facebook, twitter und instagram erreichen die Münchner insgesamt  61.489.267 Abonnenten. Der BVB muss sich mit 23.557.406 Fans zufrieden geben.

4. Kartensammler Rafinha

Die Duelle zwischen den beiden deutschen Topklubs waren in der Vergangenheit gerne einmal ziemlich giftig. Einer der hitzigen Zweikämpfen noch nie aus dem Weg gegangen ist, ist Bayerns Außenverteidiger Rafinha. Der Brasilianer musste bereits bei zwei Partien gegen die Dortmunder frühzeitig duschen. Zudem wurde er zwei Mal verwarnt. Am Samstag dürfte er dennoch aller Voraussicht nach auf der Ersatzbank Platz nehmen.

5. Crasht Dortmund die Meisterfeier in München?

Kurioserweise konnten die Münchner seit 2000 keine Meisterschaft mehr vor heimischer Kulisse feiern. Zehn Mal brachten sie den Titel seitdem auswärts unter Dach und Fach und einmal auf dem Sofa. Zugegeben ein echtes Luxusproblem, das Weißbier würde den Bayern zuhause aber mit Sicherheit am besten schmecken. Die Dortmunder wollen daher umso lieber den Partycrasher spielen. Doch selbst bei einem Sieg der Bayern, müssen sie darauf hoffen, dass Freiburg zumindest einen Punkt gegen Schalke holt.

6. Gesamtbilanz spricht klar für den Rekordmeister

Insgesamt trafen die beiden deutschen Schwergewichte in der Bundesliga bislang 97 Mal aufeinander. Bei 44 Aufeinandertreffen gingen die Münchner als Sieger vom Platz, 24 Mal konnten die Dortmunder drei Punkte einfahren. 29 Spiele der beiden Rivalen endeten schiedlich friedlich mit einer Punkteteilung

7. Zuletzt eindeutige Sache

In der Bundesliga konnten die Borussen nur eines der vergangenen sieben Spiele gegen den FC Bayern München für sich entscheiden. Beim 1:0 Heimsieg im November 2016 gelang damals Pierre-Emerick Aubameyang der Treffer des Tages. Dennoch können die Schwarz-gelben mutig in die Partie gehen, schließlich sind sie in der Liga seit zwölf Spielen ungeschlagen.