Herzlich Willkommen Los Angeles in #zLAtan. Der neue König von L.A. ist am Donnerstagabend in der Stadt der Engel gelandet. Begrüßt wurde Zlatan Ibrahimovic von frenetischen Galaxy-Anhängern.​ Am Samstag könnte Ibra erstmals für Galaxy auf dem Platz stehen - im Derby gegen Stadtrivale L.A. FC.


Es ist wohl die letzte Station einer langen Karriere, die schon vor der Jahrtausendwende in der schwedischen Heimat Malmö begonnen hatte: ​Zlatan Ibrahimovic ist von Manchester United nach Los Angeles zum einstigen David-Beckham-Klub L.A. Galaxy gewechselt, wo er einen Vertrag bis Ende 2020 unterschrieben hat. Dann wäre "König Zlatan" 38 Jahre alt und wird seine Fußballschuhe vermutlich an den Nagel hängen.


Am Freitagmorgen deutscher Zeit landete der neue König der Stadt der Engel auf dem Flughafen von Los Angeles. Oder besser gesagt, Zlatan hieß Los Angeles willkommen, wie der exzentrische Schwede schon vor einer Woche mit dem Hashtag #zLAtan verkündete.

Empfangen wurde er, wie es dem neuen Fußball-Herrscher der Stadt gebührt: Von vielen stimmgewaltigen Galaxy-Anhängern, die sehnsüchtig auf Ibra warteten. Der wirkte dann bei seiner Ankunft zunächst etwas schüchtern, bevor er ein Bad in der Menge nahm und sein neues "Fußball-Volk" mit Autogrammen beglückte und sich einen Fanschal seines neuen Klubs überstreifte - sozusagen der Ritterschlag für den Rekordmeister der MLS.

Am Freitagvormittag Ortszeit soll Ibrahimovic zum ersten Mal seine neuen Teamkollegen kennenlernen und wohl schon am Training teilnehmen. Am Tag darauf steht das Derby gegen Los Angeles FC an - möglicherweise schon mit Ibra. "Wenn die Frage ist, ob er physisch bereit ist, 90 Minuten zu spielen, ist die Antwort nein. Aber wenn die Frage ist, ob er zu einem Einsatz kommt, dann ist es möglich" sagte Galaxys Deutsch-Amerikanischer Coach Sigi Schmid. "Wir sprechen hier von Zlatan Ibrahimovic, nicht von einem normalen Menschen, einem Sterblichen", betonte der 65-Jährige.

Nach drei Saisonspielen liegt Galaxy derzeit auf dem siebten Platz (von zwölf) Teams in der West-Tabelle der MLS. Bastian Schweinsteiger hat mit seinen Chicago Fire bisher beide Partien verloren.