Die Bundesliga-Saison geht in die heiße Phase. Im Gegenzug steht der Hamburger SV kurz davor, den ersten Abstieg der Vereinshistorie zu besiegeln. Der neue Trainer Christian Titz ist sicher, noch Herr der Lage zu sein. Die Stimmung innerhalb des Teams droht nicht zu kippen, meint der Übungsleiter.


Der Hamburger SV steht wieder mal vor den Wochen der Wahrheit. Sieben Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz lassen jedoch Schlimmes rund um die Rothosen vermuten. Trainer Christian Titz machte vor Kurzem Tabula rasa. Der neue Übungsleiter ​degradierte Walace sowie Mergim Mavraj zur U21-Mannschaft, Kyriakos Papadopoulos begnadigte er gerade noch so.

Hamburger SV v Hertha BSC - Bundesliga

Das Mannschafts-Klima des HSV ist intakt


Dass sich derartige Maßnahmen auf die Gemütslage der Mannschaft auswirkt, glaubt Titz indes nicht. „Nein, die Stimmung kippt nicht“, stellt der ehemalige Junioren-Trainer gegenüber der Hamburger Morgenpost klar. „Es ist völlig normal, dass es unzufriedene Spieler gibt, wenn sie, so wie wir jetzt, einen Kader mit 27 Spielern haben, und nur elf spielen und 18 nominiert werden können.“


Titz weiter: „Wenn ein Trainer jemanden nicht nominiert hat, dann ist man böse auf ihn, da finde ich auch gar nichts Schlimmes. Aber der Großteil der Mannschaft ist wirklich sehr bemüht, der zieht sehr gut mit, und bei denen, wo wir halt den Eindruck haben, dass sie nicht wollen oder nicht so richtig funktionieren, die nominieren wir dann nicht.“ Am Samstag (15.30 Uhr) steht das Auswärtsduell gegen den VfB Stuttgart auf der Agenda.