​Nach der Länderspielpause geht es für den VfL Wolfsburg am Samstagabend mit einem Auswärtsspiel bei Hertha BSC weiter. Gegen die Berliner muss das Team von Bruno Labbadia dringend einen Sieg einfahren, um im Abstiegskampf nicht noch weiter abzufallen. Allerdings bangt Labbadia vor dem Spiel um zwei Stammspieler.


Wie der Coach auf der Pressekonferenz vor dem Spiel erklärte, sind die Einsätze von Robin Knoche und Josuha Guilavogui fraglich. "Robin Knoche werden wir heute vor dem Training testen. Josh Guilavogui ist einen Schritt weiter, arbeitet seit gestern bereits wieder mit dem Ball. Da gibt es aber auch noch keine Garantie, was den Einsatz angeht", lautete die Erklärung vom 52-Jährigen, der weiterhin auf seinen ersten Sieg als Wolfsburg-Coach wartet.


Falls es für Knoche, der sich mit Adduktorenproblemen herumschlägt, nicht reicht, wäre das Comeback von Felix Uduokhai die logische Konsequenz. "Sollte Robin ausfallen, hätten wir nur noch einen Innenverteidiger übrig – plus Felix. Dann müssen wir die Entscheidung auch aus dem Gefühl heraus fällen. Er ist auf jeden Fall eine Alternative", so Labbadia, der allerdings auch weiß, dass der Youngster nach seiner monatelangen Verletzungspause noch nicht bei 100% ist.

VfL Wolfsburg v SV Werder Bremen - Bundesliga

Muss Uduokhai gegen die Hertha direkt in der Startelf ran?



Gleiches gilt im Übrigen auch für Ignacio Camacho, der während der Länderspielpause - ebenso wie Uduokhai - in einem Testspiel gegen Union Berlin sein inoffizielles Comeback gab. "Wir werden es nicht schaffen, dass die beiden in zwei Wochen das aufholen, was sie über Monate verloren haben", wusste auch Labbadia, der allerdings froh war, überhaupt Alternativen zur Verfügung zu haben. "Aber es ist auf alle Fälle gut, dass sie dabei sind. Und wenn wir sie punktuell brauchen, dann müssen sie eben auch ins kalte Wasser geworfen werden."