​"No to racism." So lautet die Kampagne der UEFA , mit welcher der Rassismus gemeinsam bekämpft werden soll. Umso überraschender ist die heutige Meldung, dass der europäische Fußballverband die Ermittlungen im Fall von Michy Batshuayi eingestellt hat.


In der Zwischenrunde der Europa League traf Batshuayi mit dem BVB auf den italienischen Vertreter Atalanta Bergamo. Beim Spiel in Italien musste sich der Angreifer rassistische Gesänge und Affenrufe gefallen lassen - die UEFA kündigte daraufhin an, den Vorfall untersuchen zu wollen.

Nun, knapp fünf Wochen später, hat die UEFA das Verfahren offiziell eingestellt. Es heißt, dass es keine eindeutigen Hinweise darauf gäbe, dass Batshuayi rassistisch beleidigt wurde. Der BVB-Stürmer reagierte umgehend auf Twitter und teilte sein Unverständnis mit: "LOL. Dann war es nur meine Einbildung. 'Es sind nur Affengeräusche, wen interessiert das?'"