​Leipzigs Cheftrainer Ralph Hasenhüttl wird schon länger mit einem Abgang am Saisonende in Verbindung gebracht. Unter anderem soll auch Rekordmeister FC Bayern München am Österreicher interessiert sein und ihn als Nachfolger für Jupp Heynckes verpflichten wollen. Nun äußerte sich der Österreicher selbst zu den Gerüchten und erklärte, sich durchaus auch eine Zukunft bei den "Bullen" vorstellen zu können. 


Wie der 50-Jährige auf der Pressekonferenz vor dem kommenden Bundesligaspiel gegen Hannover 96 erklärte, könne er sich durchaus vorstellen, auch in der nächsten Saison Cheftrainer von RB Leipzig zu sein. Der gebürtige Grazer sehe noch Luft nach oben und verspüre nach wie vor Lust, gemeinsam mit dem Team des Vizemeisters zu arbeiten. 


Auch das Gespräch mit Vereinschef Oliver Mintzlaff und Sportdirektor Ralf Rangnick in der Länderspielpause sei sehr positiv verlaufen, wie er verriet: "Das Gespräch war sehr, sehr gut. Ich hatte in den letzten Tagen Zeit, mir Gedanken um meine Zukunft zu machen. Ich sehe nicht, dass ich mit diesem Verein, dieser Mannschaft die Limits schon erreicht habe. (...) Ich kann mir vorstellen, weiter an den Limits zu schrauben und über 2019 hinaus mit ihr zusammenzuarbeiten."

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Kann sich eine Zukunft in Leipzig durchaus vorstellen: RB-Coach Ralph Hasenhüttl 



Nachdem die Bayern angeblich Interesse an Hasenhüttl zeigen sollen, galt auch Borussia Dortmund zuletzt als mögliche nächste Station des Coaches. Von einem Interesse seitens der Schwarz-Gelben wollte er mit Blick auf deren aktuellen Cheftrainer Peter Stöger allerdings nichts wissen. "Der BVB hat meines Wissens nach einen Trainer, einen Landsmann von mir, der in der Liga noch kein Spiel verloren hat."


Mit RB Leipzig steht Hasenhüttl sieben Spieltage vor Saisonende mit 43 Punkten auf dem sechsten Tabellenplatz. Der Rückstand auf den Tabellenzweiten FC Schalke 04 beträgt aktuell sechs Punkte.