​Dominique Heintz steckt mit dem 1. FC Köln weiterhin mitten im Abstiegskampf und belegt sieben Spieltage vor Saisonende den vorletzten Tabellenplatz. Auch sein Ex-Klub 1. FC Kaiserslautern steckt eine Liga weiter unten in akuter Abstiegsnot und droht, in die 3. Liga abzusteigen. Im Interview wünschte der Defensivmann der "Geißböcke" seinem ehemaligen Arbeitgeber und Heimatklub viel Glück und hofft auf den Verbleib der "roten Teufel" in der 2. Bundesliga.


Auch wenn Heintz mit dem 1. FC Köln aktuell selbst mitten im Abstiegskampf steckt und demnach unter großem Druck steht, verfolgt er weiterhin ganz genau das Geschehen bei seinem ehemaligen Arbeitgeber, dem 1. FC Kaiserslautern. "Aktuell sind es acht Punkte bis zum 15. Platz. Acht Punkte bei noch sieben Spielen - das ist eine Menge Holz. Trotzdem wünsche ich dem FCK, dass er es noch schafft. Dieser Verein gehört nicht in die 3. Liga. Allein schon wegen der Fans und der tollen Atmosphäre im Stadion ist Lautern für mich vielmehr immer ein gefühlter Bundesliga-Club", so der Kölner Leistungsträger im Interview mit bundesliga.com

1. FC Koeln v VfL Wolfsburg - Bundesliga

Glaubt weiter an den Klassenerhalt mit dem 1. FC Köln: Dominique Heintz



Während es für die "roten Teufel" also in der 2. Bundesliga immer enger wird, sieht es auch für die Domstädter in Liga eins aktuell nicht allzu rosig aus. Der "Effzeh" belegt sieben Spieltage vor Schluss mit 20 Punkten den vorletzten Tabellenplatz und steht somit auf einem direkten Abstiegsplatz. Dennoch glaubt Heintz weiter an das Wunder und den Klassenerhalt mit den Rheinländern. "Die erste Hälfte dieser Saison mit nur sechs Punkten war sehr bitter, sodass wir die Europa-League-Teilnahme, die wir uns erkämpft hatten, kaum genießen konnten. Dass das eine große Belastung und Enttäuschung bedeutet, lässt sich nicht leugnen. Man hadert oft und denkt nach einer Niederlage wie gegen Stuttgart: 'Hätten wir dieses Spiel gewonnen, wäre der Anschluss endlich hergestellt. Aber gerade jetzt - wo die anderen Teams, die unten drin stehen, Punkte liegen lassen - verlieren wir.' Trotzdem werden wir nicht aufgeben. Immerhin haben wir den Abstand auf Platz 15 mittlerweile auf fünf Punkte verringert. Ich denke, dass die beiden kommenden Spiele, in Hoffenheim und gegen Mainz, wegweisend sein können." 


In den ausstehenden Partien müssen also dringend Siege her, soll es noch etwas werden mit dem Ligaverbleib am Saisonende. Heintz gibt sich diesbezüglich zumindest weiter zuversichtlich. "Ich denke, dass unsere Mannschaft immer wieder gezeigt hat, dass sie mit schwierigen Situationen und Rückschlägen umgehen kann. Der Trainer hat neue Impulse gesetzt und die richtigen Ansätze gefunden. Und wir haben uns bereits im Winter geschworen, dass wir nicht mit sechs Punkten absteigen und einen Negativrekord für die Ewigkeit aufstellen. Was möglich ist, sieht man jetzt Woche für Woche. Wir spielen deutlich besser Fußball und machen vor allem die notwendigen Tore. So zielstrebig müssen wir die nächsten sieben oder – sollte es in die Relegation gehen – acht Wochen weiterarbeiten. Dann können wir das, was wir uns in der ersten Saisonhälfte eingebrockt haben, vielleicht noch reparieren."