Nach der Länderspielpause ist vor der Bundesliga: Am Ostersonntag (15:30 Uhr) gilt es für den SV Werder Bremen eine harte Nuss zu knacken, wenn man die Frankfurter Eintracht empfängt. Nach zuletzt zwei Siegen in Folge werden die Hanseaten mit breiter Brust aufspielen, die Hessen fahren derweil nach dem 3:0-Derbysieg gegen Mainz 05 mit ordentlich Rückenwind an die Weser. Werder-Coach Florian Kohfeldt warnte vor der Stärke der Adler.


„Dass sie über die gesamte Saison punkten ist ein Zeichen, dass sie über hohe Qualität verfügen“, sagte der 35-Jährige. „Das sehr aggressive Pressing ist ein Markenzeichen der Eintracht. Sie schieben die äußeren Mittelfeldspieler sehr hoch, haben gute Umschaltsituationen.“

FC Augsburg v SV Werder Bremen - Bundesliga


Personell kann Werder fast aus den Vollen schöpfen, denn von den Länderspielen sind alle Bremer wieder gesund zurückgekehrt. „Nur bei Gondorf müssen wir abwarten, wie er den gestrigen Tag verkraftet. Sonst gehen wir davon aus, dass uns alle zur Verfügung stehen“, so Kohfeldt, der mit den Hanseaten mittlerweile im Tabellenmittelfeld rangiert, sich aber noch nicht in Sicherheit wiegt. „Tabellarisch“, erklärt er, „ist es immer noch eine extrem gefährliche Situation. Solange nichts entschieden ist, werde ich das Thema nicht beiseiteschieben und dafür sorgen, dass es die Mannschaft auch nicht tut.“