​André Hahn trainiert derzeit bei der zweiten Mannschaft des Hamburger SV. Neu-Coach Christian Titz degradierte den Sommer-Neuzugang gemeinsam mit einigen anderen HSV-Profis. Dennoch kann sich der Offensivakteur vorstellen, mit dem HSV in die zweite Liga zu gehen.


"Ich werde mich im Training anbieten, es liegt auch an mir", erklärte der 27-Jährige in einem Interview mit dem Hamburger Abendblatt. "Die Kommunikation zwischen dem Trainer und mir stimmt." Gemeinsam mit Kollegen wie Walace, Mergim Mavraj oder Albin Ekdal wurde der Offeniv-Allrounder in die U21 des HSV abgeschoben. Im Abstiegskampf wird Hahn also keine große Rolle mehr einnehmen.



Dennoch bereut er seinen Wechsel im Sommer aus Gladbach an die Alster nicht: "Ich habe sportlich und menschlich eine Menge dazugelernt. Ich hatte hier auch meine Chancen", so der gebürtige Otterndorfer weiter. "Ich kann mir vorstellen, mit dem HSV in die zweite Liga zu gehen. Als ich für vier Jahre unterschrieben hatte, wusste ich, dass dieses Szenario eintreten könnte. Aktuell mache ich mir darüber aber keine Gedanken, denn ich glaube daran, dass wir es schaffen."



Allerdings könnte die Situation schlechter kaum sein. Mit sieben Punkten Rückstand auf das rettende Ufer hat der Liga-Dino seit dem vergangenen Spieltag die "rote Laterne" inne. Ein Klassenerhalt des HSV käme in dieser Spielzeit einem Wunder gleich.