Binnen weniger Wochen stieg Vincent Koziello beim 1. FC Köln zum Publikumsliebling auf. Der Winterneuzugang aus Frankreich ist in Kürze zum Hoffnungsträger in puncto Klassenerhalt geworden. In seiner Heimat war die Verwunderung über seinen Wechsel zum Effzeh groß.


Drei Millionen Euro Ablöse überwies der 1. FC Köln an die OGC Nizza. Im Gegenzug erhielt der Effzeh das Spielrecht von Vincent Koziello, der in seinen bisher sechs Einsätzen für die Domstädter vollauf überzeugte. In seiner Heimat hatten offenbar nicht viele mit einem Transfer in die Domstadt nach Köln gerechnet.


„In Frankreich hat es tatsächlich viele überrascht“, verrät Koziello, angesprochen auf seinen Wechsel nach Köln, dem kicker. „Ich hatte aber nicht das Gefühl, dass es für viele in Deutschland überraschend war. Man kennt diesen Verein und den Enthusiasmus, der ihn begleitet.“ In Frankreich haben viele lediglich auf die Tabelle geschaut und sich gefragt: „Was soll er da?“

1. FC Koeln v VfB Stuttgart - Bundesliga

FC-Publikumsliebling: Vincent Koziello (l.) 


Koziello selbst ist überzeugt von seinem Wechsel nach Köln. „Aber ich denke, wer über den 1. FC Köln, die Atmosphäre im Stadion und über die große Geschichte Bescheid weiß, wird nicht nur die aktuelle Situation sehen“, so der 22-Jährige. Koziello finde, dass der Effzeh nach wie vor die Chance habe, das zu korrigieren – im Abstiegskampf könne noch viel passieren.


Dass es mit Köln auch in die 2. Bundesliga gehen könnte, war Koziello vor seinem Wechsel bewusst. Trotzdem sei es eine tolle Herausforderung für den technisch versierten Mittelfeldspieler. „Ich habe mir gesagt: Vor uns liegt noch die komplette Rückrunde, und es ist nicht unmöglich, in der Liga zu bleiben.“ Es seien noch viele Punkte zu vergeben. ​Sollte am Ende tatsächlich der Abstieg feststehen, „habe ich keine Angst davor“, so Koziello.