​Kehrt Werder-Legende Thomas Schaaf zurück nach Bremen? Aktuell lässt sich der Meistertrainer von 2004 noch Zeit mit seiner Entscheidung. Die Werder-Bosse wollen das Klub-Urgestein mit dem neu geschaffenen Posten des technischen Direktors betrauen. Doch Schaaf zögert noch.


Zwischen 1978 und 2013 war Thomas Schaaf bei Werder Bremen aktiv. Zunächst als Spieler, dann als Trainer. Drei Meisterschaften der Grün-Weißen fielen in diese Zeit, dazu fünf Pokalsiege und der Titel im Europapokal der Pokalsieger. Klar, dass sich die Verantwortlichen bei der aktuellen Lage gerne an die alten Erfolge erinnern. Mit Schaaf soll nun aber der Erfolg zurückkehren.



Die Werderaner installierten den neuen Posten des technischen Direktors und wollen dafür die Klub-Legende zurückholen. Dabei soll Schaaf keine Art Assistent o.ä. sein, sondern Trainer Florian Kohfeldt vielmehr eine Art Spielphilosophie und Kultur vermitteln. Zudem soll er Spieler und Trainer aus dem Nachwuchszentrum unter seine Fittiche nehmen.


Eigentlich waren die Fronten zwischen den Parteien längst geklärt, doch nun zögert der ehemalige Coach mit seiner Entscheidung. Grund: der 56-Jährige hängt zu sehr am Trainerjob: "Wir sind in guten Gesprächen und uns einig, dass eine Zusammenarbeit für beide Seiten profitabel wäre", so Schaaf gegenüber der BILD-Zeitung. "Wenn ich die Aufgabe annehme, dann muss ich mich für die nächsten zwei, drei Jahre vom Trainerjob verabschieden. Das macht man nicht mal so. Ich habe ja auch noch Lust, Trainer zu sein. Das hört nie so richtig auf."


Allerdings liefen seine letzten Jobs als Übungsleiter nicht so berauschend wie an der Seitenlinie des Weserstadions. Sowohl bei Eintracht Frankfurt, als auch Hannover 96 warf er früh das Handtuch. Eine Rückkehr zur alten Liebe wäre vermutlich für alle Seiten das Beste.