Wenn der FC Schalke 04 am kommenden Samstag (15:30 Uhr) den SC Freiburg empfängt, wird es vor allem für einen Akteur in Königsblau ein ganz besonderer Nachmittag: Daniel Caligiuri. Im Interview sprach der 30-Jährige über seinen Ex-Klub – und wie ihn sein damaliger Jugendtrainer Christian Streich geprägt hat.


„Ich bin in der Freiburger Jugend super ausgebildet worden und habe insgesamt acht Jahre dort gespielt. Natürlich ist das ein besonderes Spiel für mich“, sagte Daniel Caligiuri im Gespräch mit schalke04.de. Der Mittelfeld-Allrounder, der im Breisgau den Durchbruch zum Profi schaffte, freut sich „auf viele alte Freunde – und ganz besonders auf Christian Streich, dem ich viel zu verdanken habe.“


Caligiuri weiter: „Wenn es meine Zeit zulässt, verfolge ich auch genau, was in Freiburg passiert und drücke dem Verein die Daumen. Außer am Samstag gegen uns, da will ich natürlich gewinnen.“ Nachdem er 2005 in die Jugend des Sportclubs wechselte, verschlug es den Deutsch-Italiener im Sommer 2013 zum VfL Wolfsburg, wo er insgesamt zweieinhalb Jahre seiner Karriere verbachte. Seit dem Januar 2017 spielt er für den FC Schalke 04 – und dort scheint er sein Glück gefunden zu haben.

Sport-Club Freiburg v FC Bayern Muenchen - Bundesliga

Ex-Coach: Daniel Caligiuri trifft am Samstag auf seinen Jugendtrainer Christian Streich


"Habe gelernt, einen gewissen Kampfgeist an den Tag zu legen"


Arbeit und Maloche für den Klub: Ein Motto, das sich die Knappen mit ihrer Gründung auf die Fahne geschrieben haben – und genau das passt zu Caligiuri. „Ich habe in Freiburg gelernt, einen gewissen Kampfgeist an den Tag zu legen und dass Mentalität entscheidend sein kann. Das habe ich bis heute verinnerlicht“, berichtete er und ließ dabei vor allem die Rolle eines entscheidenden Mannes nicht außer Acht. „Christian Streich hat mich damals auf den richtigen Weg gebracht und mir auch ab und zu einen Denkzettel verpasst, wenn ich ihn gebraucht habe“, sagte er und schob grinsend hinterher: „Im zweiten Jahr der A-Jugend hatte er mich dann aber im Griff.“