​Ex-Nationalspieler Holger Badstuber steht vor einer ungewissen Zukunft. Der Vertrag des Innenverteidigers beim VfB Stuttgart läuft am Ende der Saison aus. Sportvorstand Michael Reschke kündigte an, dass er zeitnah Gespräche mit dem 29-Jährigen führen will. Für den Fall eines Badstuber-Abgangs ist der Funktionär vorbereitet.


Im vergangenen August sicherte sich der VfB Stuttgart die Dienste des Defensivspielers und stattete ihn mit einem Einjahresvertrag aus. Badstuber ist bei den Schwaben unumstrittener Stammspieler und steuerte in 20 Ligaspielen zwei Treffer bei. Die Verantwortlichen des Aufsteigers dürften daher wohl großes Interesse an einer weiteren Zusammenarbeit haben. Reschke erklärte gegenüber Sky Sport News HD, dass es in den "nächsten Tagen" Gespräche mit dem Ex-Münchner geben wird. 

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Der Sportvorstand wolle sich mit dem Innenverteidiger zusammensetzen, um die Chancen für einen Verbleib auszuloten. "Wir werden das versuchen", betonte Reschke, der sich bereits nach passenden Ersatzkandidaten umgeschaut hat. "Es ist Teil meines Jobs, für den Fall, dass  Holger Badstuber geht, in Alternativen zu denken, und da sind wir dann auch vorbereitet", stellte der 60-Jährige klar. Badstuber selbst erklärte vor wenigen Tagen gegenüber dem kicker, dass ​seine Zukunft völlig sei.

Als potenziellen Nachfolger brachte die Bild-Zeitung in der vergangenen Woche ​Marc-Oliver Kempf ins Gespräch. Der 23-Jährige besitzt beim SC Freiburg einen auslaufenden Vertrag und ist im Sommer ablösefrei zu haben.