​Douglas Costa hat sich in den Länderspielen der Selecao eindrucksvoll zurückgemeldet. Die Leihgabe des FC Bayern, die im Sommer fest zu Juventus Turin wechseln wird, überzeugte sowohl beim Sieg über Russland (3:0), als auch gegen das DFB-Team (1:0).


Totgeglaubte leben länger. Nachdem Douglas Costa in München mehr oder weniger vom Hof gejagt wurde, lief es auch im Piemont nicht wirklich gut für den flinken Flügelflitzer. Bei seinem neuen Arbeitgeber Juventus Turin kam der 27-Jährige nur sporadisch zum Einsatz. Seinen Platz im Kader von Nationalcoach Tite hatte der Offensivakteur längst eingebüßt.



Doch nach dem Jahreswechsel meldete sich Costa eindrucksvoll zurück und erspielte sich einen Stammplatz beim italienischen Meister. Ein Tor und drei Vorlagen gelangen ihm in der Rückrunde. Auch Tite ist diese Leistungsexplosion nicht verborgen geblieben. Erstmals seit März 2016 wurde Costa wieder in den Kader der brasilianischen Nationalmannschaft berufen.



Und der Linksaußen wusste die große Bühne für sich zu nutzen. Der pfeilschnelle Flügelstürmer überzeugte sowohl gegen Russland, als auch gegen Deutschland. Die Konkurrenz um Philippe Coutinho und Taison von Shachtar Donezk wird es nicht leicht haben, sich beim Turnier im Sommer gegen den Wirbelwind durchzusetzen. Zumindest Coutinho könnte noch ins Zentrum ausweichen.


Der Test gegen den Weltmeister hat gezeigt: mit den Brasilianern wird bei der WM zu rechnen sein. Ebenso mit Douglas Costa.