Findet Renat Dadashov bald einen neuen Klub? Die 18-jährige Sturm-Hoffnung war von Eintracht Frankfurt nach einer erneuten Entgleisung suspendiert worden. Dadashov hatte einem Teamkollegen ins Gesicht geschlagen. Nun soll es "mehrere Anfragen" aus dem In- und Ausland geben.


Eintrachts Skandal-Profi Renat Dadashov könnte bald für einen anderen Klub auflaufen. Zumindest, wenn es nach dessen Berater Kostas Spanoudakis geht: "Es gibt mehrere Anfragen aus Deutschland und dem Ausland. Einige möchten ihn sofort verpflichten", versicherte er gegenüber der Bild.

Der 18-Jähirge Stürmer war ​am Montag vergangener Woche suspendiert worden, nachdem er einem Teamkollegen ins Gesicht geschlagen haben soll. Bereits Mitte Februar wurde Dadashov von der Eintracht rausgeworfen. Damals beleidigte er Frankfurts U19-Co-Trainer Uwe Bindewald. Vom neuen A-Jugend-Coach Frank Leicht wurde der hochveranlagte Angreifer begnadigt, verbaute sich seine zweite Chance nur wenig später aber schon wieder.


Bei der Eintracht ist er endgültig in Ungnade gefallen und besitzt trotz Profi-Vertrages bis 2020 keine Zukunft mehr. Sportlich durchaus ein Verlust: Aufgrund seiner fußballerischen Qualitäten ist dem ehemaligen deutschen U16- und U17-Junioren-Nationalspieler der Sprung in die Bundesliga durchaus zuzutrauen. Sieben Tore und sechs Vorlagen gelangen ihm in zwölf Partien der U19-Bundesliga. Seit der U21 hat er den Verband gewechselt und lief bereits in einem A-Länderspiel für das Nationalteam von Aserbaidschan auf.


Nach Informationen der Bild hält sich Dadashov derzeit beim Berliner Regionalligisten BFC Dynamo fit. Dort steht sein älterer Bruder Rufat seit dieser Saison unter Vertrag. Der 26-Jährige ist ebenfalls Mittelstürmer und hat 16 Länderspiele für Aserbaidschan absolviert.