Dass Mitchell Weiser bei einer Vielzahl an Klubs auf der Wunschliste in den vordersten Rängen steht, ist längst kein Geheimnis mehr. Sein Trainer Pál Dárdai will den Außenverteidiger von einem Verbleib bei Hertha BSC überzeugen – und liefert einige Pro-Argumente.


Nach längerer Abstinenz in der Startformation von Hertha BSC spielte sich Mitchell Weiser in den letzten zwei Partien wieder zurück in den Kreis der Stammakteure. Sowohl gegen den SC Freiburg (0:0) als auch beim 2:1-Sieg gegen den Hamburger SV stand Weiser über die volle Spieldistanz auf dem Feld.


Genauer beobachtet haben die Leistungen des Außenverteidigers wohl drei Vereine aus der Bundesliga. ​Denn Borussia Dortmund, Bayer Leverkusen und RB Leipzig wird Interesse an Weiser nachgesagt. Bis 2020 ist sein Vertrag in der Hauptstadt noch datiert. Zum Problem könnte eine Ausstiegsklausel in Höhe von elf Millionen Euro werden, die bis Ende Mai gezogen werden müsste.

FC Augsburg v Hertha BSC - Bundesliga

Mitchell Weiser ist heiß begehrt



„Mitch ist der beste Fußballer in unserem Kader. Eines Tages wird er ganz oben sein“, stellt Herthas Trainer Pál Dárdai in der Mittwochsausgabe der Sport Bild klar. „Aber ob er jetzt schon den großen Schritt machen soll, weiß ich nicht. Bei uns kann er sich in Ruhe weiterentwickeln.“ Weiser hatte zuletzt ausdrücklich betont, mittelfristig in der Champions League spielen zu wollen.


Der Königsklassen-Zug ist für die Hertha längst abgefahren. Dárdai legt zudem die Schwächen von Weiser offen. „Die Gegner wissen inzwischen, welche Stärken er hat“, so der Ungar. Weiser werde oft durch Fouls im Vorwärtsgang gestoppt. Er müsse lernen, Dinge spielerisch einfacher zu lösen „und einen Plan B zu haben, wenn seine eingeübte Art nicht klappt“. Die Gelegenheit, seine Schwächen auszumerzen, bietet Hertha dem 23-jährigen Troisdorfer. „In anderen Vereinen ist der Druck meistens größer“, so Dárdai.