Mit großen Schritten bewegt sich der Hamburger SV auf die 2. Bundesliga zu. Im kommenden Sommer droht die jetzige Mannschaft auseinanderzubrechen. Einer, der mit aller Macht gehalten werden soll, ist Jann-Fiete Arp.


Es ist noch gar nicht so lange her, ​dass über eine Interesse des FC Bayern an Jann-Fiete Arp berichtet wurde. Trotz seiner erst 18 Jahre hat der Youngster bereits das Interesse von zahlreichen europäischen Topklubs geweckt. Doch der in Bad Segeberg geborene Mittelstürmer will sich bezüglich eines Wechsels erst entscheiden, wenn die sportliche Zukunft des Hamburger SV geklärt ist.


Die Rothosen haben ihrem Toptalent bereits einen unterschriftsreifen Vertrag bis 2023 vorgelegt. Und der HSV legt sich ins Zeug, dass Arp diesen am Ende auch unterzeichnet. In diesen Wochen absolviert der Offensivspieler seine Abiturprüfungen. Damit das Sportliche aber dennoch nicht zu kurz kommt, gibt es für Arp laut der Sport Bild Einzeltraining bei Trainer Christian Titz oder dessen Assistenten Soner Uysal.

Hamburger SV v VfB Stuttgart - Bundesliga

Jann-Fiete Arp soll dem HSV unbedingt erhalten bleiben



Dabei handelt es sich um speziell auf Art zugeschnittene Einheiten, in denen Ballmitnahme und Abschluss sowie die konditionellen Grundlagen trainiert werden. Diese Möglichkeit bietet sich keinem anderer Spieler aus dem HSV-Kader. Wann sein Training beginnt, darf Arp selbst bestimmen. Vor allem Titz könnte im Arp-Poker noch eine entscheidende Rolle einnehmen.


Bereits in der U17 trainierte Titz den hochtalentierten Arp – beide sollen ein enges Vertrauensverhältnis haben. Arp habe den jetzigen Profitrainer deshalb vor Kurzem auch im Rat gefragt, was er an seiner Stelle tun würde, heißt es. Titz habe ihm daraufhin zu einem Verbleib beim HSV geraten. Der Haken: Es gilt als sehr unwahrscheinlich, dass Titz auch in der kommenden Saison Hamburger Cheftrainer ist.