Im Sommer werden es acht Jahre, in denen Raffael seine Fußballschuhe für Borussia Mönchengladbach schnürt. Der Angreifer kann sich ein Karriere-Ende am Borussia-Park sehr gut vorstellen. Gleichzeitig gibt er einen Tipp ab, welchen Spieler die Fohlen im Sommer verpflichten sollten.


Heute ist ein besonderer Tag für Raffael. Denn der Angreifer von Borussia Mönchengladbach feiert seinen 33. Geburtstag. ​Weniger erfreulich ist seine bisherige Rückrundenbilanz. Verletzungsbedingt stand der technisch versierte Rechtsfuß erst 195 Minuten auf dem Rasen. Am letzten Spieltag gegen die TSG Hoffenheim (3:3) gab er sein 20-minütiges Comeback.


Im Sommer will Gladbachs Sportchef Max Eberl den Markt nach Alternativen für die Offensive sondieren. Raffael empfiehlt Serge Gnabry, der vom FC Bayern an Hoffenheim ausgeliehen ist. „Ich mag ihn und sehe ihm gern zu. Er ähnelt mir, was Bewegungen, Passspiel und Dribblings angeht“, sagt Raffael der Sport Bild. Der Brasilianer würde sich „sehr freuen“, sollte Gnabry zu den Fohlen kommen. „Und ich bin mir sicher, dass wir auch gut zusammenspielen könnten.“

Borussia Moenchengladbach v FC Bayern Muenchen - Bundesliga

Raffael fühlt sich wieder fit


Drei Jahre wolle Raffael noch auf Profiniveau spielen, dann seine Karriere beenden. Sein Vertrag in Gladbach läuft im Sommer 2019 aus. Bislang habe es noch keine Gespräche bezüglich einer Verlängerung gegeben, stellt er klar. „Mehr möchte ich dazu auch nicht sagen.“ Er wolle sich voll auf die sportliche Situation konzentrieren und habe ein tolles Verhältnis zu den Verantwortlichen. „Ich weiß, dass die Zeit kommen wird und wir eine gute Lösung finden werden.“


Ein Karriere-Ende am Niederrhein kann sich Raffael in jedem Fall vorstellen. „Die Borussia ist für mich ein Herzensklub“, schwärmt der 33-Jährige. „Wir haben eine tolle Atmosphäre und überragende Fans. Ich fühle mich im Verein unheimlich wohl, wohne mit meiner Familie nicht weit entfernt.“ Nach seiner Verletzung fühle er sich inzwischen wieder „richtig gut“. In der Länderspielpause wirkte Raffael bei allen Einheiten mit – und freut sich jetzt, wieder „voll anzugreifen“.