​Milan-Besitzer Yonghong Li kann die vom AC Mailand geforderte Summe von zehn Millionen Euro wohl doch zahlen. Erst vor wenigen Tagen wurde berichtet, dass der Investor zahlungsunfähig sei.


Das hatte man sich in Mailand wohl ganz anders vorgestellt. Trotz Investitionen von beinahe 200 Millionen Euro hinkt man derzeit den sportlichen Ambitionen hinterher. Lediglich Platz 6 heißt es derzeit für die Rossoneri, die Königsklasse ist weiterhin in weiter Ferne.


Als ob die sportliche Misere nicht schon schlimm genug wäre, konnte Eigentümer Yonghong Li den Zahlungsanweisungen der Lombarden zuletzt nicht nachkommen. Um den Spielbetrieb aufrecht erhalten zu können, forderte der Verein eine Zahlung in Höhe von zehn Millionen Euro. Doch der chinesische Geschäftsmann konnte diese Summe nicht stemmen. Li und der AC standen vor dem Aus.



Wie Milan News aber nun berichtet, soll die geforderte Summe noch heute auf dem Konto des ehemaligen Spitzenteams eintreffen. Der Chinese scheint Mittel und Wege gefunden zu haben, das Geld aufzutreiben. 


Doch hat der Investor nun überhaupt eine Zukunft in Mailand? Kann der Verein weiter existieren? Wie lange kann Li noch Geld in den Klub pumpen? Diese Fragen wird sich die Milan-Führung in den nächsten Tagen und Wochen wohl noch mehrmals stellen. Bis dahin sollten die Spieler zumindest die Qualifikation für die Europa League klar machen, ansonsten kommen schwere Zeiten auf das einstige europäische Schwergewicht zu.