Die Verträge von Franck Ribery und Arjen Robben laufen im Sommer aus. Die Bayern zögern weiter mit neuen Angeboten für die Routiniers. Robben wird deshalb langsam ungeduldig und drängt auf eine schnelle Entscheidung. Im April müsse man sich voll auf die entscheidenden Spiele im Saisonendspurt konzentrieren, fordert der Niederländer.


Bei der Aufstellung des FC Bayern musste man lange Jahre auf den Flügeln gar nicht groß schauen: Franck Ribery und Arjen Robben waren gesetzt und bildeten zusammen als "Robbery" oder "Rib und Rob" das Herzstück der Bayern-Offensive. Rib kam 2007, Rob zwei Jahre später zum Rekordmeister. 


Mittlerweile werden Ribery und Robben gerne als Altmeister tituliert. Beide sind mit 34 Jahren auf die Zielgerade ihrer Karrieren abgebogen - und bei beiden läuft der Vertrag in München am Ende der Saison aus. Die heikle Frage lautet nun: Wie geht es weiter? Die Verantwortlichen an der Isar scheinen sich mit der Beantwortung weiter schwer zu tun. ​Eine Entscheidung ist noch nicht gefallen. "Leider", wie Arjen Robben im Gespräch mit BR Sport betont.

Der Niederländer wird deshalb langsam ungeduldig. "Jetzt muss der Fokus auf dem Monat April sein, auf den Spielen in der Champions League, im Pokal-Halbfinale und der deutschen Meisterschaft. Das muss im Kopf sein und nicht mehr: Was mache ich nächste Saison”, fordert Robben eine schnelle Lösung.


Robben selbst weiß offenbar aber auch noch nicht so recht was er will. "Für mich ist es im Moment ein Thema: Was mache ich? Was mache ich in der Zukunft? Und die Entscheidung habe ich noch nicht getroffen", erklärt er. "Du musst immer alles mitnehmen - und wenn alles auf dem Tisch ist, du hast im Kopf alles klar und du hast verschiedene Möglichkeiten ... aber das habe ich im Moment noch nicht, also kann ich noch keine Entscheidung treffen." So sei Stand heute "am Ende alles möglich".


Robben weiß, dass er sich im Spätherbst seiner aktive Laufbahn befindet. Gerade das mache eine Entscheidung so schwer: "Wenn du in ein Alter kommst und weißt, das Ende kommt näher; da die richtige Entscheidung treffen ist immer schwierig”, sagt er.