Den OGC Nizza etablierte Lucien Favre in der Spitze des französischen Fußballs – und hat damit eine bemerkenswerte Saison hinter sich gebracht. Der Klub von der Côte d’Azur soll inzwischen bereit sein, seinen Star-Coach abzugeben. Im Sommer könnte der Schweizer zum Schnäppchen werden.


Auf einen überragenden dritten Tabellenplatz führte Lucien Favre den OGC Nizza in seiner ersten Saison. Nach zwischenzeitlichen Krisen in der Spielzeit 2017/18 platziert sich der Klub von der Côte d’Azur aktuell auf dem achten Tabellenrang. Die hervorragende Arbeit des Schweizers weckt vor allem in der Bundesliga Begehrlichkeiten.


Neben dem FC Bayern gilt auch Borussia Dortmund als interessiert, Favre für die kommende Saison als Trainer unter Vertrag zu nehmen. Trotz Vertrag bis 2019 sollen sich die Verantwortlichen aus Nizza bereit erklären, Favre im Sommer ziehen zu lassen. France Football berichtet von einer Ablöse in Höhe von drei Millionen Euro. Man werde sich einvernehmlich auf eine Beendigung der Zusammenarbeit einigen, heißt es.

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Lucien Favre hat in Nizza noch Vertrag bis 2019


Bei den Bayern, denen Thomas Tuche angeblich eine Absage erteilte, ist der Trainerstuhl aufgrund des Karriere-Endes von Jupp Heynckes vakant. Beim Ligarivalen BVB steht Peter Stöger vor einer ungewissen Zukunft. ​Der Vertrag des Österreichers läuft im Sommer aus. Dortmund schied jüngst in der Europa League aus und praktiziert für BVB-Verhältnisse unansehnlichen Fußball.


Aus Saudi-Arabien fühlte zudem der Spitzenklub Al-Nasr vor. Doch der 60 Jahre alte Favre hat sich bereits gegen ein Arrangement im Emirat entschieden. Als Nachfolger in Nizza werden bereits Jocelyn Gourvennec, der ehemalige Bayern-Assistenztrainer Willy Sagnol sowie Christophe Galtier und Antoine Kombouaré gehandelt.