​Marc Bartra hat Borussia Dortmund im Januar verlassen und ist nach Spanien zurückgekehrt, wo er sich den Andalusiern von Real Betis Sevilla anschloss. Nun sprach der Innenverteidiger über die Gründe für den Abgang aus Dortmund und den Wechsel zurück in die Heimat.


Wie der 27-Jährige im Interview mit der spanischen Sport erklärte, seien vor allem die mangelnden Einsatzzeiten unter dem österreichischen Neu-Coach Peter Stöger ausschlaggebend für seinen Abgang aus Dortmund gewesen. "Ich habe nicht mehr gespielt und da ich keine Saison verlieren wollte, dachte ich, dass ein Wechsel eine gute Option wäre. (…) In Dortmund hatte ich ein sehr gutes erstes Jahr, genauso war auch das zweite Halbjahr, aber der letzte Monat mit Peter Bosz… Wir haben nicht mehr gewonnen, was sehr merkwürdig war. (…) Dann wurde ein neuer Trainer geholt, er hat mich nicht mehr aufgestellt", so Bartra. 

Real Betis v Real Madrid - La Liga

Unumstrittener Stammspieler bei Betis Sevilla: Ex-BVB-Verteidiger Marc Bartra



Trotz seiner Rückkehr in Spaniens La Liga ist der Defensivmann dankbar für die Zeit und die gesammelten Erfahrungen in Deutschland und der Bundesliga. "Ich bin in professioneller Hinsicht sehr stark gewachsen. Es waren eineinhalb Jahre wie drei oder vier Jahre, in denen man seinen Master macht. Die Bundesliga verleiht dir diese Wettbewerbsfähigkeit, jede einzelne Minute ist fordernd." 


Bei seinem neuen Verein Betis Sevilla läuft es derzeit wieder rund für den Mann aus der berühmten Jugend des FC Barcelona, "La Masia". Seit er im Januar bei den Andalusiern unterschrieb, stand er in allen acht Ligaspielen in der Startelf und bis auf ein einziges Mal auch immer über die volle Distanz von 90 Minuten auf dem Platz. In Sevilla steht Bartra, der mit einem Marktwert von laut transfermarkt.de rund 15 Millionen Euro neben Fabian Ruiz wertvollster Spieler im Kader ist, noch bis Sommer 2023 unter Vertrag.