​Am vergangenen Freitag war Felix Magath im Sportschau Club zu Gast. Der langjährige Spieler und spätere Trainer des Hamburger SV erklärte, dass er seinem ehemaligen Klub finanziell unter die Arme greifen und Anteile erwerben wollte. Präsident und Aufsichtsratsvorsitzender Bernd Hoffmann äußerte sich nun zu den Plänen des 64-Jährigen und konnte sich dabei einen Seitenhieb nicht verkneifen. 


Im Januar stand Magath kurz davor, ​Anteile an der HSV Fußball AG zu erwerben. Der 64-Jährige habe deshalb den Kontakt mit Investor Klaus-Michael Kühne gesucht, der jedoch nicht gesprächsbereit war. "Da der HSV der größte Anteilseigner ist und Herr Kühne der zweitgrößte, habe ich so keine Möglichkeit gesehen, mit meinem kleinen Anteil Einfluss zu nehmen und erst mal davon Abstand genommen", betonte Magath. 

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Felix Magath lief von 1976 bis 1986 für den Hamburger SV auf


Hoffmann erklärte ​im Gespräch bei NDR 90,3, dass aktuell nur 1,2 Prozent der AG-Anteile verfügbar sind. "Es ist das Allerletzte, was ich mir vorstellen könnte, Magath anzurufen und ihm Anteile am HSV anzubieten", gab der HSV-Boss zu Protokoll. Sollte Magath Interesse an diesen Anteilen haben, müsste er selbst die Initiative ergreifen. "Die Nummer hat er", so der 55-Jährige, der nur noch geringe Chancen auf den Klassenerhalt sieht: "Das würde einem sportlichen Wunder gleichkommen." 




Im Interview gab sich Hoffmann zuversichtlich, dass der Bundesliga-Dino sowohl die Lizenz für die erste als auch für die zweite Liga erhalten wird. "Wir kriegen es hin", betonte der 55-Jährige erneut. In der vergangenen Woche erklärte der Funktionär, dass man notfalls ​auf die Hilfe von Investor Kühne zurückgreifen wird.