Der DFB hat Max Eberl zu einer Geldstrafe in Höhe von 5.000 Euro verurteilt. Gladbachs Sportdirektor hatte am vergangenen Spieltag Hoffenheim-Trainer Julian Nagelsmann als "kleiner Pisser" bezeichnet. Eberl hat dem Urteil bereits zugestimmt.


Borussia Mönchengladbach trennte sich am vergangenen Spieltag spektakulär mit 3:3 gegen 1899 Hoffenheim. Während der Partie kochten vor allem bei Fohlen-Sportdirektor Max Eberl die Emotionen hoch. "Du kleiner Pisser", hatte er TSG-Coach Julian Nagelsmann an den Kopf geworfen, sich im Anschluss aber direkt beim 30-Jährigen entschuldigt. 


"Ich habe aus der Emotionalität heraus einen Fehler gemacht und ich habe mich bei Julian entschuldigt", erklärte Eberl. Nagelsmann hatte das zwar akzeptiert, der ​DFB-Kontrollausschuss leitete dennoch ​Ermittlungen gegen Eberl ein. Am Montagmorgen folgte das offizielle Urteil in der "Pisser"-Affäre: Gladbachs Sportdirektor ist zu einer Geldstrafe in Höhe von 5.000 Euro verurteilt worden, weil er sich "unsportlich gegenüber dem Trainer des gegnerischen Teams" verhalten habe, lautete die Begründung des DFB.

Eberl hat das Urteil bereits akzeptiert. 2011 war er schon einmal zur Kasse gebeten worden. 2.500 Euro musste der 44-Jährige damals wegen einer Schiedsrichterbeleidigung zahlen. Für das aktuelle Urteil spielte das aber keine Rolle mehr - der Vorfall galt als verjährt.


Die "Pisser"-Affäre dürfte damit vom Tisch sein. Am ersten April geht es für die Fohlen in Mainz (Sonntag, 18 Uhr) in der Bundesliga weiter. Auf Rang neun liegt Gladbach drei Zähler hinter Hoffenheim, welches auf dem siebten Platz steht, der dank der Konstellation im DFB-Pokal für die Qualifikation zur Europa League reichen könnte.