Wo steht Thomas Tuchel im Wort? Zunächst hieß es beim FC Arsenal, nun soll es Paris Saint-Germain sein. Bei einem Treffen mit den Scheich-Bossen soll er mit seinen Sprachkenntnissen geglänzt haben. Der 44-Jährige sucht angeblich schon nach einem Co-Trainer für den Posten bei PSG. 


Das große Rätselraten um die Zukunft von Thomas Tuchel. Fest steht nur eins: Der ehemalige BVB-Coach wird nach seinem Sabbatjahr ab der kommenden Saison einen neuen Verein trainieren. Dieser wird mit großer Wahrscheinlichkeit nicht der FC Bayern sein, sondern ein Spitzenklub im europäischen Ausland.


Bei einem ominösen Klub stehe der 44-Jährige im Wort, titelte die Bild am Wochenende. Der kicker legte direkt nach und will erfahren haben, dass ​Tuchel Arsene Wenger beim FC Arsenal beerben wird. Ganz so sicher wie das das Fachblatt schrieb, scheint Tuchels Engagement bei den Gunners aber noch nicht zu sein. Die Bild und Sportbuzzer bringen nämlich Paris St. Germain als Favorit ins Spiel.

Aus gutem Grund: Tuchel soll sich bereits mit den Verantwortlichen von PSG getroffen haben und dabei mit fließendem Französisch beeindruckt haben. Wie die Bild weiter berichtet, suche er bereits einen Co-Trainer für den Job in der französischen Hauptstadt. Dort steht aktuell noch Unai Emery an der Seitenlinie. Der 46-jährige Spanier wird mit dem Star-Ensemble um Superstar Neymar zwar die siebte französische Meisterschaft einfahren. Seine Bilanz in zwei Jahren als PSG-Coach ist für die Ansprüche der Scheichs aber zu wenig: Zwei Pokalsiege und eine Meisterschaft - in der Champions League jeweils das Aus im Achtelfinale. Gerade der Gewinn der Königsklasse ist das erklärte Hauptziel der Franzosen. Im Sommer läuft Emerys Vertrag aus, sein Abgang gilt als beschlossen.

Nächstes Indiz: PSG-Verteidiger Thomas Meunier sprach auf einer Pressekonferenz beim belgischen Nationalteam über seine Zukunft - und ließ tief blicken: "Ich warte noch ab. Viele Dinge, wie zum Beispiel der Trainer, werden sich noch verändern", so der 26-Jährige, dessen Vertrag noch bis 2020 läuft, unter Emery aber nicht zum Stammpersonal gehört.


Oder doch Chelsea?


Bleibt Tuchel-Option Nummer drei. Und die heißt FC Chelsea, berichtet Sportbuzzer. Auch hier scheint Trainer Antonio Conte trotz Vertrag bis 2019 vor dem Abgang zu stehen. Der amtierende englische Meister schied in der Königsklasse bereits im Achtelfinale aus und steht in der Premier League aktuell nur auf Rang fünf. Hinter den Kulissen soll es zwischen Conte und seinen Stars längst kräftig rumoren. Kurios: Conte gilt als weiterer Top-Kandidat auf den Job in Paris - soll sich, wie Tuchel, ebenfalls schon mit den PSG-Verantwortlichen getroffen haben.


Das Trainerkarussel bei der europäischen Elite wird sich im Sommer ordentlich drehen. Ob Tuchel dann französisch oder englisch sprechen wird, bleibt vorerst noch abzuwarten. Derzeit scheinen alle drei Optionen noch möglich zu sein - klarer Favorit ist aber wohl PSG.