Der 1. FC Köln treibt die Planungen für die kommende Saison voran. Mit Lasse Sobiech kommt der beste Zweikämpfer der Zweiten Liga ablösefrei an den Rhein. Der 27-jährige Innenverteidiger unterschreibt einen ligaunabhängigen Dreijahresvertrag bis 2021.


Nach Vincent Koziello und Simon Terodde im Winter hat Armin Veh den ​dritten Transfer als Sportchef des 1. FC Köln abgewickelt. Zur neuen Saison wechselt ​Lasse Sobiech ablösefrei vom FC St. Pauli an den Rhein. Bei den Geißböcken unterschreibt der 27 Jahre alte Innenverteidiger einen Vertrag bis 2021 - ligaunabhängig, berichtet der kicker

Sobiech war dank seines auslaufenden Vertrages beim Elften der Zweiten Liga auch bei einigen anderen Klubs aus dem Oberhaus begehrt, entschloss sich letztlich aber für einen Wechsel zum FC. Dort könnte der zweikampfstärkste Spieler der Zweiten Liga ab der kommenden Sommer eine wichtige Rolle in der Abwehrzentrale einnehmen.

SV Sandhausen v FC St. Pauli - Second Bundesliga

Verstärkung für den FC: 1,96-Meter-Riese Sobiech (l.) ist extrem kopfballstark.


Zukunft von Maroh, Heinz und Co ungewiss


Der Vertrag von Routinier Dominic Maroh läuft aus. Nach der Online-Petition der Fans und mit seiner starken Leistung gegen Leverkusen scheinen die ​Chancen auf einen Verbleib des 31-Jährigen in Köln aber wieder gestiegen zu sein. Während bei Maroh die Entscheidung wohl nicht am Klassenverbleib hängt, sieht es bei den anderen Innenverteidigern schon anders aus. 


Das Trio Dominique Heinz, Frederik Sörensen und Jorge Meré dürfte bei einem Abstieg kaum zu halten sein. Vor allem Heintz scheint großes Interesse bei der Bundesliga-Konkurrenz zu wecken. So hat Veh mit Sobiech bereits einen Mann verpflichtet, der sich sowohl in der Bundesliga als auch im Unterhaus bestens auskennt, über viel Erfahrung verfügt und die nötige Qualität mitbringt. Mit 27 Jahren ist Sobiech dabei im besten Fußballeralter.


Aber auch Sobiech wird wohl hoffen, dass seinem neuen Klub das "Wunder Klassenerhalt" doch noch gelingt. Mit fünf Zählern Rückstand auf das rettende Ufer gehen die Kölner nach der Länderspielpause in die verbliebenen sieben Spiele. Am 31. März soll in Hoffenheim (Samstag, 15.30 Uhr) der zweite Sieg in Folge gelingen und der Abstand auf Mainz und Wolfsburg weiter verkürzt werden. "Wir können es uns nicht aussuchen. Wir müssen punkten, egal gegen wen und egal wo, ob auswärts oder zu Hause", gibt Mittelfeldspieler Marco Höger gegenüber dem kicker die Marschroute für den Saisonendspurt vor.