Immer mal wieder wurde Robert Lewandowski in der Vergangenheit mit einem Wechsel zu Real Madrid in Verbindung gebracht. In den vorigen Wochen wurden die Gerüchte jedoch so heiß, wie nie zuvor. Doch der FC Bayern wird dem Polen im Fall der Fälle keine Freigabe erteilen. Das betont Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge mit Nachdruck.


Der FC Bayern sei kein „Verkäuferklub“, erklärten die Verantwortlichen des deutschen Rekordmeisters. Mit dieser Aussage nahmen sie Bezug auf die Wechselgerüchte um Stürmerstar Robert Lewandowski, der seit einigen Monaten intensiv mit Real Madrid in Verbindung gebracht wird. „Ich bin ja bekannt dafür, dass ich hin und wieder gerne wette“, erklärt Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge dem kicker mit Blick auf die Spekulationen um den Ausnahmespieler.

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Robert Lewandowski darf die Bayern nicht verlassen



Auch der finanziell hoch dotierte Premier-League-Klub Manchester United ​soll Lewandowski Avancen machen. „Die Wette nehme ich gerne an“, führt Rummenigge weiter aus, „dass Robert in der nächsten Saison hundertprozentig bei Bayern München spielen wird.“ Der polnische Angreifer sei ein „extrem wichtiger Bestandteil“ der Mannschaft und „vielleicht die beste Nummer neun, die es in Europa gibt“, so Rummenigge.


Im Dezember 2016 paraphierte Lewandowski einen Vertrag, der noch bis 2021 Gültigkeit besitzt. Auf das Arbeitspapier besteht auch Rummenigge. „Was soll uns motivieren, eine andere Richtung einzuschlagen?“, fragt der Manager. Weit mehr als 100 Millionen Euro Ablöse könnte der Münchner Nobelklub für Lewandowski kassieren. Auch hier ist der Bayern-Boss um eine Antwort nicht verlegen und liefert ein Beispiel.


Vergleich mit Angebot für Ribery


„Ich erinnere mich immer mal wieder gerne an das Jahr 2008“, so Rummenigge, der erläutert: „Als wir ein Wahnsinnsangebot für damalige Verhältnisse von Chelsea für Franck Ribery hatten.“ Dabei soll es sich um mehr als 80 Millionen Euro inklusive Verteidiger José Bosingwa gehandelt haben. Das Münchner Gremium kam ob des Angebots ins Grübeln, entschied sich am Ende aber gegen einen Verkauf.


„Von diesem Tag an wusste die ganze Fußballwelt: Gegen den Willen von Bayern München kann niemand einen Spieler von Bayern München kaufen“, sagt Rummenigge. „Dieselbe“ Haltung habe man auch in der Causa Lewandowski. Heißt: Egal welcher Klub mit welcher millionenschweren Offerte um die Ecke biegt, die Bayern werden in keinem Fall verkaufen.