Unai Emery wird den Posten des Cheftrainers beim französischen Hauptstadtklub Paris St. Germain trotz des wahrscheinlichen Titelgewinns in der Ligue 1 und zwei möglichen Pokalgewinnen am Saisonende aufgeben müssen. Verschiedenen Medienberichten zufolge soll sich PSG bereits mit mehreren potenziellen Nachfolgern beschäftigen. Einer von ihnen ist der Italiener Antonio Conte, der aktuell noch beim amtierenden englischen Premier-League-Meister FC Chelsea unter Vertrag steht. Mit ihm sollen nun sogar bereits erste Gespräche aufgenommen worden sein.


Wie der Guardian berichtet, denkt Paris St. Germain offenbar intensiv über eine Verpflichtung von Noch-Chelsea-Coach Antonio Conte nach. Der Italiener, der bei den "Blues" dem Vernehmen nach nicht mehr glücklich sein und kein gutes Verhältnis zur Klubführung haben soll, könnte in Paris das Amt von Unai Emery übernehmen - der Spanier steht nach dem enttäuschenden Aus in der Champions League gegen Real Madrid vor dem Abgang im Sommer, sein auslaufender Vertrag wird wohl nicht verlängert. Zuletzt äußerte sich auch PSG-Verteidiger Thomas Meunier in diese Richtung, als er auf einer Pressekonferenz erklärte, dass sich "viele Dinge ändern werden, darunter auch der Trainer."

FBL-FRA-LIGUE1-PSG-ANGERS

Muss am Saisonende womöglich als Meistertrainer gehen: PSG-Coach Unai Emery 


Dem Blatt zufolge soll PSG bereit sein, dem 48-jährigen Conte ein Jahresgehalt in Höhe von zehn Millionen Pfund anzubieten. Zum Vergleich: In London soll er aktuell 9,5 Millionen Pfund pro Saison kassieren. Neben dem Ligue-1-Spitzenreiter gilt der Mann aus Lecce auch bei der "Squadra Azzurra", Italiens Nationalmannschaft, als heißer Kandidat auf den Trainerposten. 


An der Seine wurden zuletzt mit Jürgen Klopp, Mauricio Pochettino, Carlo Ancelotti, Roberto Mancini, Diego Simone und Massimiliano Allegri auch zahlreiche andere international namhafte Trainer als Emery-Nachfolger gehandelt. Eine Entscheidung dürfte aller Voraussicht nach in den kommenden zwei bis drei Monaten fallen.