Dass man in der Winter-Transferperiode keine dicken Fische fängt, haben schon viele Manager deprimiert feststellen müssen. Doch fast wäre es im Januar zu einem spektakulären Transfer zwischen dem AS Rom und Real Madrid gekommen. Objekt der Begierde Romas Torgarant Edin Dzeko.


​Während der Mittelstürmer vor wenigen Monaten eher mit dem FC Chelsea in Verbindung gebracht wurde, berichtete nun die Marca, dass auch die Königlichen im Januar an eine Verpflichtung des Bosniers gedacht haben. Überraschend, da Real-Chef Florentino Perez nicht gerade bekannt dafür ist, im Winter Star-Transfers abzuwickeln. Marcelo und Gonzalo Higuain bilden da sicherlich die Ausnahme.


​Hauptziel der Madrilenen war jedoch zunächst Bilbaos Schlussmann Kepa Arrizabalaga, doch der 23-jährige Spanier hatte das Zögern der Madrilenen satt und verlängerte schließlich seinen Kontrakt bei den Basken bis 2023. Grund des Zögerns war Trainer Zinedine Zidane, der sich gegen eine Verpflichtung stellte und lieber an seinen Torhütern Navas und Casilla festhielt.


Treuebekenntnis an Benzema


Anschließend bekam „Zizou“ durch die Führungsetage den Tipp, dass dem dünnen Sturmzentrum noch ein gestandener Mittelstürmer wie Dzeko gut täte. Sicherlich ein heikler Moment für die gesetzte Nummer neun Karim Benzema, doch der Real-Coach hielt seinem Landsmann die Treue und schlug das Angebot der Verantwortlichen aus.

Ein Treuebekenntnis nicht nur an Benzema, sondern gleichermaßen an dessen Alternative Borja Majoral (20), welcher jüngst für Spaniens U21 einen Hattrick gegen Nordirland erzielen konnte und unter seinem französischen Förderer den nächsten Schritt zu machen scheint.


Zudem berichtete das spanische Tagesblatt, dass dem Roma-Stürmer, sowohl von den Blues als auch von Real, lediglich die Rolle des Bankdrückers angeboten wurde. Als der bosnische Nationalspieler sich seinen privaten und sportlichen Status in Italiens Hauptstadt nochmal bewusst machte, soll er sich gegen die finanziell attraktiven Angebote der beiden Schwergewichte und für einen Verbleib bei den „Giallorossi“ entschieden haben.