Vereinslegenden haben sie in Liverpool viele: Ian Callaghan, Kenny Dalglish oder Tommy Smith begeisterten über Jahre und Jahrzehnte die Fans der „Reds“ und sorgen noch heute dafür, dass Fans rund um die Anfield Road ins Schwärmen geraten, wenn sie ihre Namen hören. In einem Atemzug mit den bereits Aufgeführten muss aber auch Steven Gerrard genannt werden – schließlich schnürte der heute 37-Jährige satte 26 Jahre seine Schuhe für den Klub seines Herzens.


Inzwischen ist Gerrard Trainer der U18 des 18-fachen britischen Meisters. Gegenüber dem vereinseigenen Klub-TV verriet Gerrard nun, wie ihm Liverpool-Coach Jürgen Klopp bei den ersten Schritten im Trainergeschäft geholfen hat. „Wir haben mehrmals gesprochen und ich habe Jürgen viele Fragen gestellt", erklärte Gerrard, der selber nicht unter Klopp spielte, da er im Juli 2015 für ein zweijähriges Gastspiel in Los Angeles anheuerte. 


"Ich habe Spaß an der neuen Rolle und mache eine Menge Fehler. Aber jenseits der Kameras, was mir Jürgen vorgeschlagen hatte", ließ Gerrard nicht ohne Augenzwinkern wissen. Und die Klub-Legende weiter: "Ich habe schon oft zum Telefon gegriffen, eine Nachricht geschrieben oder ihn im Trainingszentrum in Melwood gefragt. Für mich ist das wie Goldstaub, ein absoluter Glücksfall."


Die Wertschätzung beruht allerdings auf Gegenseitigkeit. Auch Klopp, der nach seiner Amtsübernahme sogar in Gerrards Haus wohnte, weiß das Engagement und die Lernbereitschaft seines „Schützlings“ zu schätzen: "Ich bin wirklich froh, dass Steven Spaß an der Sache hat. Denn es passiert nicht oft, dass ein Spieler seiner Klasse auf diesem Level beginnt."