​Bayer-Youngster Kai Havertz kann dieser Tage sicherlich nicht über Langeweile klagen. Der Dauerbrenner der Werkself kommt auch in der Länderspielpause nicht zur Ruhe und wird innerhalb von sieben Tagen drei Spiele für die U19-Junioren des DFB bestreiten müssen. 


Bereits in der vergangenen Saison gewöhnte sich der erst 18 Jahre alte Offensivakteur an die Dauerbelastung. Während der Rückrunde pendelte er stets zwischen Trainingsplatz und Schulbank. Nach erfolgreich abgeschlossenem Abitur konnte sich Havertz dann gänzlich seinem Klub widmen und ist in dieser Saison aus der Mannschaft nicht mehr wegzudenken.



Doch Bayer-Coach Heiko Herrlich sorgt sich um sein Küken: "Wir schonen Kai ab und zu, versuchen ihm Pausen zu geben, weil wir die Verantwortung haben. Darauf habe ich hingewiesen", erklärte der Übungsleiter gegenüber dem Kicker. "Er hat jetzt drei Spiele. Wir hoffen, dass er nicht alle drei Spiele machen muss. Das liegt in Händen des DFB."


Allein 27 Pflichtspiele (2 Tore, 7 Vorlagen) absolvierte Havertz in dieser Saison für Bayer Leverkusen. Hinzu kommen sechs Länderspiele mit der U19. Aufgrund der Rot-Sperre von Kollege Lucas Alario wird der Jungspund auch im nächsten Bundesligaspiel keine Pause bekommen können. "Das tut uns sehr weh", so Herrlich weiter. "Wenn er am Mittwoch zurückkommt, hat er vier Spiele im Drei-Tages-Rhythmus gemacht und drei Tage später kommt das Augsburg-Spiel. Ich hoffe, dass da auch Rücksicht genommen wird auf unsere Ziele und auch auf ihn."