​Wo wird Luka Jovic nach dem 30.06.2019 auf Torejagd gehen? Eine Frage, die auch die Fans von Eintracht Frankfurt beschäftigen dürfte, denn schließlich hat sich der Serbe in der aktuellen Spielzeit als zuverlässiger Torschütze erwiesen. Jovic selbst scheint sich mit dieser Frage momentan allerdings nicht zu beschäftigen, wie er der serbischen Tageszeitung novosti (Übersetzung via fußballtransfers.com) verriet.


Luka Jovic wurde vor der Saison für 200.000 Euro von der zweiten Mannschaft von Benfica Lissabon ausgeliehen. Ein Investment, das sich für die Hessen vom Main, die derzeit im Kampf um die europäischen Plätze involviert sind, mehr als gelohnt haben dürfte. Der 20-Jährige, der bislang lediglich für die U-21-Nationalmannschaft seines Landes zum Einsatz kam (neun Spiele, vier Tore), bestritt für das Team von Niko Kovac in der aktuellen Saison in allen Wettbewerben bereits 20 Einsätze. Seine sehenswerte Bilanz: sechs Tore und zwei Vorlagen, die er zum Gelingen der SGE beitragen konnte.

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Gut in das Team integriert: hat Jovic in Frankfurt auch über 2019 hinaus eine Zukunft?


Folglich stellt sich die Frage nach der Zukunft und nach der Umsetzbarkeit eines möglichen Transfers. Jovic steht in Portugal noch bis 2021 unter Vertrag. Die Frankfurter sollen sich eine Kaufoption gesichert haben, die dem Vernehmen nach bei 12 Millionen Euro liegen soll. Eine Summe, welche die SGE als künftiger Champions- oder Europa-League-Teilnehmer wohl stemmen könnte. Die Ausstiegsklausel des serbischen Mittelstürmers soll indes bei 45 Millionen Euro liegen. Die Leihe des Sturm-Juwels endet zum 30.06.2019, Jovic scheint hinsichtlich seiner Zukunft jedenfalls keine Eile zu haben.


"Es gibt eine Kaufoption, aber das beschäftigt mich nicht. Das sind Dinge, mit denen ich mich nicht auseinandersetze, zumal es nicht an der Zeit ist, darüber zu sprechen. Die Saison geht gerade in ihre wichtigste Phase“, so der Stürmer. „Ich fühle mich in Frankfurt wohl und werde alles dafür tun, oben in der Tabelle zu bleiben und in die Champions League einzuziehen.“ Die Jovic-Frage bei der SGE wird also noch eine Weile unbeantwortet bleiben.