​In den vergangenen Wochen wurde in den Medien immer wieder über die Zukunft von Ralph Hasenhüttl spekuliert. Bei RB Leipzig ist der Cheftrainer vertraglich noch bis Sommer 2019 gebunden. Dem Vernehmen nach steht der Übungsleiter auch ​beim FC Bayern München auf dem Zettel. Klubboss Oliver Mintzlaff äußerte sich nun in einem Interview zu einer möglichen Vertragsverlängerung mit dem Österreicher.


"Das ist keine Sache von einer Stunde. Da muss man natürlich über sehr viele Details sprechen", erklärte Mintzlaff gegenüber der Sport Bild. "Der Trainer muss sich überlegen, wie seine Zukunft aussieht, ob die Philosophie des Vereins weiterhin zu ihm und seinen Vorstellungen passt, wie wir investieren und in welche Spieler." Dann müsse man schauen, ob die Vorstellungen des Übungsleiters "deckungsgleich mit unserer Ausrichtung" sind. 

In Sachen Vertragsverlängerung schien Hasenhüttl zuletzt keine Eile zu haben. "Wir sollten abwarten, ob ich in der Lage bin, eine Mannschaft mit dieser Belastung erfolgreich bis zum Ende der Saison zu trainieren", erklärte der Österreicher Ende Februar. Mintzlaff attestierte dem 50-Jährigen seit seinem Amtsantritt im Sommer 2016 eine sehr gute Arbeit, räumte jedoch auch ein, dass man zuletzt nicht immer vollends zufrieden mit den gezeigten Leistungen war. 


"Es gab auch Spiele, in denen wir unser Spiel und unsere DNA nicht so auf den Platz gebracht haben. Es ist auch bei uns nicht immer alles rosarot", betonte der Vorstandsvorsitzende. "Natürlich muss es erlaubt sein, dass wir Dinge immer wieder hinterfragen und einfordern, dass man aus solchen negativen Erfahrungen lernt und sich weiterentwickelt." Eine zeitnahe Vertragsverlängerung mit Hasenhüttl scheint derzeit nicht in Sicht zu sein.