Zuletzt hatte sich Kyriakos Papadopoulos öffentlich über die Aufstellung und seine Nicht-Berücksichtigung beschwert und den neuen Trainer Christian Titz damit harsch kritisiert. Passend dazu tauchen nun Wechselgerüchte um den Verteidiger auf, nach denen es ihn schon bald zurück in die Heimat ziehen könnte.


Die Zeitung Metrosport berichtete am Donnerstag vom Interesse des griechischen Erstligisten PAOK Saloniki. Mit einem Wechsel zurück nach Griechenland würde 'Papa' das Kapitel Deutschland nach Stationen in Gelsenkirchen, Leverkusen, Leipzig und Hamburg zunächst ad acta legen. Der Verteidiger durchlief von 2007 bis 2010 die Jugend von Olympiakos Piräus und absolvierte in dieser Zeit auch 13 Profi-Einsätze für den Erstligisten. 

Hamburger SV v 1. FSV Mainz 05 - Bundesliga

Zurück in die Heimat? 'Papa' könnte den HSV zum Saisonende verlassen



Seine Zeit in der Bundesliga begann er schließlich bei Schalke 04. Nach fünf Jahren in Gelsenkirchen kam letztlich der Wechsel zu Bayer 04 Leverkusen zustande, wo er nicht vollends glücklich wurde. Auch die Zeit bei RB Leipzig, wohin er verliehen wurde, dürfte er im Nachhinein lieber vergessen wollen.


Zwar besitzt der Grieche beim HSV, bei dem er seit dem vergangenen Jahr unter Vertrag steht, einen gültigen Vertrag bis 2020, doch im Falle eines drohenden Abstieges gilt ein Abschied vom Bundesliga-Dino derzeit als wahrscheinlich. Die 6,5 Millionen Euro, die man in der Hansestadt für den Griechen investierte, könnten im Nachhinein also auch als Fehlinvestition gewertet werden, sollte er den Verein im Sommer tatsächlich verlassen. Eventuell könnte sich die Situation des 28-maligen Nationalspielers noch verändern, sofern sich das Verhältnis mit dem neuen Trainer verbessert.