Das Engagieren von Thomas von Heesen als Berater des Managements hatte in der Vergangenheit einige Nachbeben mit sich gebracht. Laut einem Medienbericht war der Übergangsmanager des Hamburger SV in weitaus mehr dubiosen Geschäften verwickelt, als bisher angenommen.


​Vor wenigen Tagen wurden bereits einige dubiose Geschäfte von Thomas von Heesen ​aufgedeckt. Das Hamburger Abendblatt will nun weitere Machenschaften des ehemaligen Profifußballers entdeckt haben. So soll er aus seiner Trainerzeit beim österreichischen SV Kapfenberg (November 2011 bis November 2012) an den Transferrechten seiner Spieler beteiligt gewesen sein.

Für 50 Prozent der Rechte an seinem damaligen Spieler Thomas Hirschhofer habe von Heesen 35.000 Euro gezahlt, heißt es. Für denselben Anteil an Mario Grgic flossen angeblich 65.000 Euro. Am Brasilianer Gerson soll der Übergangsmanager des Hamburger SV sogar zu 55 Prozent beteiligt gewesen sein.


Frank Wettstein, der nach den jüngsten Entlassungen als Vorstand die Zügel in der Hand hält, kommentiert gegenüber der Hamburger Zeitung: „Diese Berichterstattung zum jetzigen Zeitpunkt hat offenbar nur das Ziel, möglichst große Unruhe in den HSV zusätzlich zur schwierigen sportlichen Situation zu tragen.“ Eine Auswirkung auf das mit von Heesen bis Saisonende vereinbarte Engagement ergebe sich darauf nicht, meint Wettstein.