In der Nachwuchsakademie von Hertha BSC galt Nils Körber lange Zeit als eines der Ausnahmetalente. Bei der Alten Dame konnte sich der Torhüter jedoch nie final durchsetzen. Aktuell spielt er auf Leihbasis für den Drittligisten Preußen Münster. Mit einem Verbleib beim SCP rechnet Körber nicht mehr. Auch bei der Hertha will er nicht bleiben.


Die Saison begann für Nils Körber vielversprechend. ​In der Hinrunde spielte er als Stammkeeper für Preußen Münster. Eine Muskelverletzung bescherte ihm jedoch einen Platz auf der Bank. Inzwischen hat Maximilian Schulze Niehues den Nummer-eins-Platz zwischen den Pfosten des SCP. Körber sieht indes seine Zukunft nicht im Münsterland.


Sein Leihvertrag läuft zum 30. Juni 2018 aus. Chancen auf weitere Jahre bei den Preußen hat er bereits so gut wie abgehakt. Da bislang niemand aus dem Verein mit ihm gesprochen habe, habe er offenbar keine guten Karten auf einen längeren Verbleib, gesteht Körber gegenüber der Bild und fügt an: „Sonst hätte es sicher schon einen Austausch gegeben.“

FC Carl Zeiss Jena v SC Preussen Muenster - 3. Liga

Hat seinen SCP-Stammplatz verloren: Nils Körber


Für ihn heißt es vorerst zurück zu Hertha BSC, wo er noch einen gültigen Vertrag besitzt. „Weil ich noch bis 2019 an Hertha gebunden bin, werde ich zunächst nach Berlin zurückkehren“, sagt Körber, der ebenfalls klarstellt, vorerst nicht bei der Alten Dame bleiben zu wollen. Er würde sich gerne erneut ausleihen lassen, so der 21-Jährige. „Mit Jarstein und Kraft hat Hertha bereits zwei starke Torhüter mit langfristigen Verträgen.“


Zudem verfügen die Berliner mit Gersbeck, der aktuell an den VfL Osnabrück verliehen ist, und Klinsmann über zwei weitere Konkurrenten für die Position dahinter, meint Körber. „Ich kann mich aber nur weiter entwickeln, wenn ich regelmäßig zum Einsatz komme.“ Da der gebürtige Berliner eine erneute Ausleihe präferiert, müsste die Hertha seinen Vertrag noch mal verlängern.