​Die Personalie Max Meyer sorgt beim FC Schalke 04 weiterhin für Gesprächsstoff. Manager Christian Heidel hat im Winter alle Hebel in Bewegung gesetzt, um den im Sommer auslaufenden Vertrag des Mittelfeldspielers zu verlängern. Seit geraumer Zeit herrscht zwischen beiden Parteien jedoch Eiszeit. Ein Treffen mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden Clemens Tönnies sagte Meyer-Berater Roger Wittmann kurzfristig ab. 


"Ich hatte einen Termin mit Max und seinem Berater vereinbart, der vom Berater kurzfristig abgesagt wurde", erklärte Tönnies gegenüber der Bild-Zeitung. Von Enttäuschung über die Absage könne jedoch keine Rede sein. "Nein, wir leben in einem freien Land. Wenn jemand nicht mit mir sprechen will, kann ich daran nichts ändern. Ich bin bei solchen Geschichten ja nur der Joker", betonte der 61-Jährige. Dem Boulevardblatt zufolge sagte Wittmann den Termin kurzfristig ab, da ihm die Aussagen von Heidel rund um den Vertragspoker missfallen haben. 

Mitte Februar hatte Meyer ein Angebot zur Vertragsverlängerung ausgeschlagen. Dem Vernehmen nach boten die Königsblauen dem U21-Europameister einen Vierjahresvertrag mit einem Jahresgehalt in Höhe von 5,5 Millionen Euro an. Heidel stellte gegenüber Sky Sport News HD klar, dass das Angebot nur bis zum 15. Februar gültig war. In der Folgezeit lieferten sich der Schalker Manager und Wittmann ​einen verbalen Schlagabtausch. Meyer selbst verkündete, dass er sich am 20. März zu seiner Zukunft äußern will.

FC Schalke 04 v Hertha BSC - Bundesliga

Max Meyer läuft seit Sommer 2009 für den FC Schalke 04 auf


Den Stichtag, welchen es laut ​Heidel nicht gegeben hat, ließ ​das Eigengewächs verstreichen. Laut dem Manager würde dem Mittelfeldspieler "momentan kein Angebot " vorliegen. Die kurzfristige Absage des Treffens mit Tönnies, der offenbar um eine Schlichtung bemüht war, dürfte die Fronten weiter verhärtet haben. Die Chancen auf einen Meyer-Verbleib fallen daher äußerst gering aus. Vieles deutet derzeit darauf hin, dass der 22-Jährige und S04 im Sommer nach neun gemeinsamen Jahren getrennte Wege gehen.