Da der AC Mailand im vergangenen Sommer auf große Shopping-Tour ging und mit Nikola Kalinic und André Silva zwei teure Angreifer verpflichtete, entschloss sich Carlos Bacca für einen Wechsel. Der Kolumbianer fürchtete im WM-Jahr um seine Einsatzzeiten und ließ sich zum FC Villarreal ausleihen. Die Spanier wollen den Stürmer allerdings nicht halten.


Nach einer sehr erfolgreichen Zeit beim FC Sevilla wechselte Carlos Bacca im Sommer 2015 mit großen Erwartungen zum AC Mailand. Tatsächlich schlug der eiskalte Knipser in seiner ersten Saison bei den Rossoneri voll ein und war mit Abstand bester Torschütze seines Teams.

Im zweiten Jahr lief es für den mittlerweile 31-Jährigen jedoch nicht mehr wie gewünscht - da die Rossoneri im Zuge ihrer Shoppingtour zudem groß aufrüsteten und dem Kolumbianer keine Spielzeit versprechen konnten, entschlossen sich beide Seiten, getrennte Wege zu gehen. Bacca läuft daher in dieser Saison für den FC Villarreal auf, für den er insgesamt zwölf Pflichtspieltore erzielen konnte. Eine beachtliche Quote, die die Spanier allerdings nicht überzeugen kann.


Laut einem Bericht der Marca möchte das 'Gelbe U-Boot' die vereinbarte Kaufoption in Höhe von 18 Millionen Euro nicht ziehen, so dass Bacca nach derzeitigem Stand zum AC Mailand zurückkehren muss. Da die Rossoneri mit André Silva, Nikola Kalinic und Shooting-Star Patrick Cutrone bereits drei Mittelstürmer im Kader haben, scheint ein Verkauf des kolumbianischen Nationalspielers am wahrscheinlichsten.