​Der Hamburger SV kann im Abstiegskampf aller Voraussicht nach schon im kommenden Spiel wieder mit Mittelfeldstratege Albin Ekdal planen. Der schwedische Nationalspieler hat sich von seiner Verletzung erholt und kehrte am Mittwoch wieder ins Mannschaftstraining der Rothosen zurück.


Der 28-Jährige hatte zuletzt fünf Pflichtspiele aufgrund einer Sprunggelenksverletzung verpasst und musste somit tatenlos zusehen, wie seine Mannschaft unter Neu-Coach Christian Titz am vergangenen Wochenende eine 1:0-Führung gegen Hertha BSC verspielte und nun hinter den 1. FC Köln auf den letzten Tabellenplatz zurückfiel. Jetzt ist Ekdal allerdings wieder fit und kehrte am Mittwoch ins Mannschaftstraining der Rothosen zurück. Aufgrund der Länderspielpause dürfte der zentrale Mittelfeldspieler des HSV genug Zeit haben, um wieder hundertprozentig fit zu werden und im kommenden Bundesligaspiel am 31. März beim VfB Stuttgart wieder auf dem Platz stehen zu können.



Beim Training am Mittwoch dürfte dem Schweden derweil gleich aufgefallen sein, dass sein neuer Trainer Christian Titz trotz der enttäuschenden Pleite gegen die Hauptstädter weiter hochmotiviert und gewillt ist, das Ruder rumzureißen. Lautstark gab der neue Mann an der Seitenlinie des HSV Kommandos und versuchte mit klaren Ansagen, für Ordnung zu sorgen und seine Spielidee zu vermitteln. "Spielt mal ruhiger, seid nicht so hektisch", hallte es am Nachmittag mehrfach über den Trainingsplatz, wo auch Matti Steinmann nach seinem gelungenen Debüt gegen die Berliner zu finden war. Der 23-Jährige, den Titz aus der U23 hochholte, zeigte beim Bundesligadebüt auf der Ekdal-Position im zentralen Mittelfeld eine mehr als ordentliche Leistung und darf sich nun berechtigte Hoffnungen auf weitere Einsätze in Deutschlands höchster Spieklasse machen. 


Der Hamburger SV hat sich trotz der aktuellen Krise und der zuletzt erneut aufkommenden heftigen Unruhe also alles andere als aufgegeben - die Hoffnung auf en Klassenerhalt lebt weiter bei den Elbstädtern.