Atletico Madrids Stürmerstar Antoine Griezmann (27) sprach in der französischen Sport-Tageszeitung L’Équipe über seine Zukunft, über die er zeitnah entscheiden möchte, um sich auf das große Ziel, dem Titelgewinn bei der diesjährigen Weltmeisterschaft in Russland, konzentrieren zu können.


„Ich möchte mich vor der WM entscheiden. Ich will mit freiem Kopf nach Russland reisen“, so der französische Nationalspieler gegenüber dem Tagesblatt. „Ich denke, dass daran allen gelegen ist“, fügte der 27-Jährige hinzu.


Dass der dribbelstarke Offensivmann zahlreiche Interessenten auf dem Markt besitzt, sollte niemanden mehr überraschen. Doch für Griezmann kommen lediglich zwei Optionen in Frage: Entweder er entscheidet sich für das Team von Diego Simeone, oder er wechselt zu einem internationalen Topclub. Der ​wahrscheinlichste Abnehmer soll laut der ​AS der glorreiche FC Barcelona sein.


Wie die spanische Sportzeitung Anfang März vermeldete, soll der Transfer des Franzosen ins Camp Nou schon in trockenen Tüchern sein, was hinterher jedoch vom spanischen Tabellenführer dementiert wurde. Auch wenn die offizielle Bestätigung ausblieb, geht die Tendenz gen Katalonien. Die 100 Millionen-Klausel sollten für den derzeitigen Ligaprimus durch die Neymar-Millionen jedenfalls zu stemmen sein.


Diego Costa das Zünglein an der Waage?


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Doch die Ankunft des ehemaligen Chelsea Stürmers Diego Costa könnte vielleicht das Zünglein an der Waage sein. Wie der Führungsspieler der 'Rojiblancos' erläuterte, habe ihm die Ankunft des Weltklassestürmers aus London eine Menge Druck von den Schultern genommen. Zusammen konnte das kongeniale Duo bereits zahlreiche Tore erzielen und hatte maßgeblichen Anteil daran, dass die Mannen von Diego Pablo Simeone sich in nur drei Spielen, seit der Ankunft des bulligen Mittelstürmers, geschlagen geben musste.


"El Cholo", wie der Argentinier auch gerne genannt wird, reagierte bereits im vergangenen Dezember gelassen auf die Wechselgerüchte seines Sturmjuwels: "Natürlich darf Griezmann irgendwann gehen", erzählte er L'Équipe. "Genau wie Diego Costa und Arda Turan den Klub verlassen durften. Ich liebe meine Spieler sehr und ich liebe es, zu sehen, wie sie wachsen. Ich bin nicht undankbar“, so der Gaucho. 


Egal, wie sich Antoine Griezmann am Ende entscheiden wird, es werden ihm keine Steine in den Weg gelegt. Daher sollte einem freien Kopf bei der Weltmeisterschaft im Sommer nichts im Wege stehen.