Nachdem er zuletzt über anderthalb Monate pausieren musste, gab Oscar Wendt am vergangenen Samstag im Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim sein Comeback. Eine Rückkehr, die den „Fohlen“ angesichts der anhaltend fast schon dramatischen Personalsituation mehr als gut tat.


Im Interview mit der Medienabteilung der Elf vom Niederrhein gab Wendt nun Einblicke in sein Seelenleben, nachdem er zuletzt aufgrund eines Muskelteilabrisses lange Zeit außen vor war. „Es war natürlich ein super Gefühl, dass ich wieder dabei sein konnte“, ließ Wendt nach seinem Comeback wissen. Das Hoffenheim-Spiel sei dabei seit Wochen sein Ziel gewesen, auf das er in der Reha hingearbeitet habe: „Deshalb war es sehr schön, dass das geklappt hat.“

Seine Auswechslung nach rund 80 Minuten sei in erster Linie der noch fehlenden Fitness geschuldet gewesen. „Natürlich war ich am Ende ein wenig müde, aber ich denke, das ist normal“, gestand Wendt, der das Spiel gegen die Kraichgauer durchaus genießen konnte. „Wir waren mutig, haben gut nach vorne gespielt und Willen und Leidenschaft gezeigt. Bei fast allen unseren Angriffen hatte ich das Gefühl, dass es gefährlich wird“, führte der Schwede aus.


Im Saisonendspurt will Wendt nochmals „voll angreifen“. Die Mannschaft habe gegen Hoffenheim gezeigt, dass sie den „unbedingten Wille hatte, eine gute Leistung abzuliefern.“ Konserviert man Leistung und Einsatzbereitschaft, sei noch einiges möglich. Generell sei die Hecking-Elf durch die vielen Verletzten deutlich zusammengerückt. „Ich denke, dass wir gezeigt haben, dass jeder Spieler bei uns im Kader wichtig ist und über eine hohe Qualität verfügt. Egal, wer bei uns ausfällt - wir können immer eine starke Mannschaft aufbieten“, schließt Wendt voller Selbstbewusstsein.