​Auf der Suche nach vielversprechenden Talenten wurden die Verantwortlichen von RB Leipzig beim FC Kopenhagen fündig. Im Januar sicherte sich der Vizemeister ​die Dienste von Mads Bidstrup. Der 17-Jährige musste nun einen herben Rückschlag hinnehmen. Im Training zog sich der Mittelfeldspieler eine schwere Verletzung zu.


Mit der Verpflichtung von Bidstrup sorgte RB Leipzig für viel Aufsehen. Dem Vernehmen nach legten die Sachsen rund zwei Millionen Euro Ablöse für den damals 16-Jährigen auf den Tisch. Stale Solbakken, seines Zeichens Cheftrainer und Manager des FC Kopenhagen, sprach von einem "außergewöhnlichen Betrag". Bidstrup gilt als großes Talent und soll in Leipzig Schritt für Schritt an den Profikader herangeführt werden.

​​Eine Verletzung macht dem dänischen U17-Nationalspieler vorerst einen Strich durch die Rechnung. Wie die Leipziger Volkszeitung berichtet, hat sich der Youngster im Training das Knie verdreht, wodurch sich ein freier Gelenkkörper gebildet hat. Am Dienstag unterzog sich Bidstrup einer Operation. Zwei bis drei Monate wird der Mittelfeldspieler voraussichtlich nicht zur Verfügung stehen. Damit dürfte die Saison für den Neuzugang vorzeitig beendet sein.