​Zieht es Cristiano Ronaldo nun doch nach China? Zumindest erweckt ein Ex-Trainer des Weltfussballers die Gerüchteküche zum Leben. Luiz Felipe Scolari war zwischen 2003 und 2008 Nationaltrainer Portugals und kennt den exzentrischen Fußballstar ziemlich gut. Der jetzige Coach des chinesischen Erstligisten Guangzhou Evergrande gab an, oft mit Ronaldo über Fernost zu sprechen.


"Wer die Gelegenheit hat, nach China zu gehen, sollte sie ergreifen", betonte der 69-jährige Coach gegenüber dem brasilianischen Internet-Portal Esporte Interactivo. "Er (Ronaldo, d.Red.) hat mehrfach gefragt und ich habe ihm das gesagt, was ich immer sage, habe ihm alle Infos gegeben. Ronaldo ist nicht nur ein Spieler, er ist eine Marke, eine Industrie. Und China ist das größte Land der Welt, was die Bevölkerung angeht. Warum sollte Cristiano also nicht nach China gehen?"



Trotz eines Vertrages bis 2021 bei Real Madrid glauben nicht mehr viele daran, dass Ronaldo seine Karriere bei den Königlichen beenden wird. Trotz seiner Verdienste - auch diese Saison wieder mit 37 Toren in 35 Spielen - fühlt sich der Portugiese von den Fans nicht gewertschätzt.


Und in China könnte er zum Ende seiner Karriere noch einmal richtig Kohle machen. Selbst Altstars wie Ezequiel Lavezzi verdienen sich im Reich der Mitte ein goldenes Näschen. Was aber sind die Chinesen bereit, einem Weltfussballer zu zahlen?