​Arjen Robben hat eine Einladung vom neuen niederländischen Nationalcoach Ronaldo Koeman abgelehnt und wird demnach nicht an den beiden Freundschaftsspielen der "Elftal" gegen England und Portugal teilnehmen. Wie der Ex-Coach des FC Everton erklärte, bedauere er die Entscheidung des Rechtsaußen von Rekordmeister Bayern München.


Arjen Robben hatte sich zuletzt zwar noch alle Türen für eine mögliche Rückkehr in die Nationalmannschaft der Niederlande offen gehalten, ein Comeback schon in Kürze bei einem der beiden Testspiele gegen England und Europameister Portugal ist nach seiner Absage allerdings ausgeschlossen. Der neue Bondscoach Ronaldo Koeman äußerte sich nun gegenüber der niederländischen Rundfunkstiftung NOS zum ehemaligen Nationalmannschaftskapitän und seiner Absage und bedauerte die Entscheidung des mittlerweile 34-Jährigen. 

"Ich weiß, dass er Abschied genommen hat, aber ich hatte das Gefühl, dass die Tür noch offen stand. Aber sein Rücktritt ist definitiv! Das ist seine Entscheidung. Ich hätte ihn gern dabei gehabt. Ein Arjen Robben in Form ist ein Mehrwert für Oranje", so der 54-Jährige, der nach dem enttäuschenden Aus in der WM-Qualifikation Vorgänger Dick Advocaat abgelöst hatte. 


Arjen Robben war nach dem letzten WM-Qualifikaktionsspiel der Holländer am 10. Oktober 2017 gegen Schweden (2:0) zurückgetreten und hatte beim Abspielen der Nationalhymne Tränen vergossen. Zuletzt hatte der Flügelstürmer ohnehin mit einem eingeklemmten Nerv zu kämpfen und verpasste zwei Pflichtspiele mit seinem Klub FC Bayern München, darunter die jüngste überraschende 1:2-Ligapleite gegen Vizemeister RB Leipzig.


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