Wohin führt der Weg von Max Meyer? Am heutigen Dienstag wollte sich das Schalke-Eigengewächs zu seiner Zukunft äußern. Für S04-Manager Christian Heidel spielt Meyers selbst auferlegter Stichtag dagegen keine Rolle. Für ihn gilt weiterhin, dass der Verein kein neues Angebot abgibt, die Tür für Meyer aber offen bleibt.


​Am heutigen Dienstag, 20. März ist Stichtag. Max Meyer will verkünden, wo er in Zukunft Fußball spielen möchte. Das sagte das Schalke-Eigengewächs zumindest Anfang des Monats ​in einem Interview, nachdem er Mitte Februar ein Angebot zur Vertragsverlängerung auf Schalke abgelehnt hatte. 


Dazwischen lagen viel Theater und schier endlose Spekulationen um den 22-Jährigen. Es begann mit der ​"Email-Diskussion" zwischen Knappen-Manager Christian Heidel und Meyers Berater Roger Wittmann. Der hatte Heidel vorgeworfen, zwei Mails würden nicht ausreichen "um einen Schalker Jungen vom Verbleib zu überzeugen". Er könne kaum glauben, dass er das gesagt hat, lautete die prompte Antwort des S04-Managers. Den beiden wird schon seit Heidels Mainzer Tagen ein belastetes Verhältnis nachgesagt. 

Es folgten Berichte über angebliche Angebote von einem Duzend europäischer Topklubs. ​Vom FC Barcelona soll sich Meyer zuletzt einen ​Korb eingefangen haben, nachdem Wittmann seinen Klienten den Katalanen angeboten haben soll. Spekuliert wurde auch darüber, dass Meyer auf ein neues, verbessertes Angebot seines Jugendklubs hofft. Kolportierte 5,5 Millionen Euro Jahresgehalt wären dem U21-Europameister nicht genug - er schielt angeblich auf die frei gewordenen Millionen aus den gescheiterten Goretzka-Verhandlungen.


Nun ist der Tag gekommen, an dem Meyer eine Entscheidung verkünden will oder wollte. Auf ein weiteres Angebot der Schalker hofft er laut Heidel dabei vergeblich. Es gebe "momentan kein Angebot", versicherte er in einem Interview mit Sky Sport News HD. Und auch von der selbst gesetzten Deadline wollte er aus Schalker Sicht nichts wissen. "Diesen einen Stichtag gibt es nicht. Wir haben Max Meyer ein sehr gutes Angebot gemacht. Dieses Angebot war befristet bis zum 15. Februar und wurde nicht angenommen - wegen der Befristung. 

Deshalb ​schaut sich Königsblau bereits nach einem Nachfolger um - die Zeichen stehen auf Trennung im Sommer. Eine Hintertür ließ sich Heidel dennoch weiter offen: "Ich habe aber immer gesagt, wenn Max Meyer kommen sollte und sagt - 'Ich habe mir das überlegt, ich würde gerne bleiben' - dann setzen wir uns zusammen."


Die Einsicht bei Meyer müsste allerdings ziemlich schnell vonstattengehen. Kaum vorstellbar, dass er sich mit Schalke am selbst auferlegten Stichtag noch einigt. Unwahrscheinlich ist aber auch, dass am heutigen Donnerstag tatsächlich eine endgültige Entscheidung fällt. Es ist eher anzunehmen, dass sich der Meyer-Poker noch eine ganze Weile hinzieht.




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