Japans Nationaltrainer Vahid Halilhodzic hat HSV-Spielführer Gotoku Sakai für die anstehenden Testländerspiele gegen Mali und die Ukraine nachnominiert. Sakai ist damit der fünfte in Deutschland aktive Spieler im japanischen Aufgebot.


HSV-Kapitän Gotoku Sakai wurde für die japanische Nationalmannschaft nochnominiert. Der 27 Jahre alte Rechtsverteidiger rückt wegen verletzungsbedingter Absagen für die Länderspiele am Freitag gegen Mali (13.20 Uhr) und am kommenden Dienstag gegen die Ukraine (14.20 Uhr) nach. Die 'Black Samurai' von Nationalcoach Vahid Halilhodzic testen in Lüttich für die anstehende Weltmeisterschaft in Russland. 

Nach Platz eins in der Asien-Qualifikations-Gruppe vor Saudi Arabien und Australien trifft Japan im Sommer auf Kolumbien, Senegal und Polen in Gruppe H. Die beiden Testländerspiele in Belgien sollen als Generalprobe für die Weltmeisterschaft dienen. "Wir werden bei der WM auf ähnliche Mannschaften treffen", meinte Japans Trainer Halilhodzic. Zwar hätte Mali keinen Spieler wie Senegal-Star Sadio Mané vom FC Liverpool und die Ukraine keinen Weltklassestürmer wie den Polen Robert Lewandowski - Mali und die Ukraine seien in ihrer Spielanlage dennoch ähnlich wie die kommenden Gruppengegner, so der Bosnier im Dienst des japanischen Nationalteams weiter. 


Neben Sakai stehen auch der Frankfurter Makoto Hasebe, Yuya Osako vom 1. FC Köln und die beiden Düsseldorfer Takashi Usami und Genki Haraguchi im japanischen Aufgebot. Der in New York geborene Sakai hat bislang 36 Länderspiele absolviert. In den WM-Quali-Spielen kam der HSV-Kapitän in acht von 18 Partien zum Einsatz.