Nemanja Matic und José Mourinho sind alte Bekannte. Beide kennen sich nicht nur aus gemeinsamen Tagen bei Manchester United, sondern arbeiteten zuvor bereits beim FC Chelsea zusammen. Der Serbe erläutert, dass es nicht immer einfach ist, mit „The Special One“ zusammenzuarbeiten.


​Es sei „schwierig“ unter José Mourinho zu arbeiten, wird Nemanja Matic von der Daily Mail zitiert. Das Duo kennt sich nicht nur aus ihrer gemeinsamen Zeit bei Manchester United. Der serbische Nationalspieler wurde bereits in seiner Zeit beim FC Chelsea von Mourinho trainiert. Mit den Blues holten sie 2015 den Meistertitel in der Premier League.


„Es ist schwierig mit ihm zusammenzuarbeiten, weil er immer mehr will“, sagt Matic. „Auch wenn du mit ihm die Liga gewinnst, möchte er nächste Saison wieder gewinnen. Mourinho ist so und die Spieler müssen sich darauf vorbereiten.“ Der Portugiese sei besonders, da er immer gewinnen wolle. Man könne sehen, dass er Niederlagen nicht akzeptiere. „Wahrscheinlich hat er deshalb in seiner Karriere bereits 20 Titel geholt“, sagt Matic.

Stoke City v Chelsea - Premier League

Gemeinsam bei den Blues: Nemanja Matic (l.) und José Mourinho


„Auf dem hohen Niveau bei Manchester United und auch damals beim FC Chelsea müssen die Spieler auf so etwas vorbereitet sein, da großer Druck auf dich lastet“, so Matic. „Jeder erwartet von dir, dass du jedes Spiel gewinnst. Offensichtlich ist das nicht möglich, aber die Fans erwarten es.“ Es spiele dabei keine Rolle, „ob du müde bist oder nicht“, Fans wollen immer hochwertigen Fußball sehen.


Matic, so vermittelt es den Eindruck, scheint sich im Umfeld Mourinhos wohlzufühlen. 30 Startelf-Einsäte in 30 Liga-Partien verdeutlichen dies. „Ich mag es, wenn der Trainer immer besser werden will“, sagt Matic. „Wenn er besser werden will, muss ich mich auch verbessern.“ Mit jener Art von Arbeit identifiziert sich der 29-jährige Stammspieler. „Ich glaube, Mourinho respektiert, was ich jeden Tag mache. Nicht nur im Spiel, sondern auch in den Trainingseinheiten. Ich bin glücklich darüber und werde so weitermachen.“