Die vergangenen Wochen waren nicht einfach für den FC Chelsea. Unter der Negativspirale litt auch Andreas Christensen. Der Däne, den viele noch bestens aus seiner Zeit bei Borussia Mönchengladbach kennen, holte sich Rat beim ehemaligen Blues-Star John Terry.


Nach zwei Jahren auf Leihbasis bei Borussia Mönchengladbach zog es Andreas Christensen im vorigen Sommer zum FC Chelsea zurück. Nach anfänglicher Eingewöhnungszeit in der Premier League etablierte sich der dänische Nationalspieler in der Innenverteidigung von Teammanager Antonio Conte.


Die vergangenen Wochen verliefen für die Londoner aber alles andere als positiv. In der Premier League rutschte Chelsea auf den fünften Platz ab und hat inzwischen fünf Punkte Rückstand auf den Vierten Tottenham Hotspur. Hinzu kommt das Aus im Achtelfinale der Champions League gegen den FC Barcelona.

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Spielte zuletzt nicht fehlerfrei: Andreas Christensen 


Die Erfolglosigkeit vergangener Wochen ging auch an Christensen nicht spurlos vorüber, der sich Rat bei einer Chelsea-Legende holte. Ein Gespräch mit John Terry stärkte das Selbstvertrauen Christensens, der in den letzten Spielen nicht immer fehlerfrei agierte. „Meine Teamkollegen haben alle meine anderen Leistungen gesehen und wissen daher, dass diese Fehler untypisch für mich sind“, erklärt Christensen gegenüber dem dänischen Ableger von Eurosport.


Christensen möchte beweisen, „dass die Fehler nicht typisch für mich sind“


Und weiter: „Ich hatte ein kleines Gespräch mit John Terry: Er hatte ebenfalls solche Rückschläge erlebt und es ist immer schön, mit jemandem zu sprechen, der die Situation von außen begutachtet.“ Terry sagte zu Christensen , es sei natürlich, Fehler zu machen. Der jetzige Spieler von Aston Villa zog dabei den Vergleich: „Wenn ein Stürmer eine Chance liegenlässt, kann er es bei der nächsten Chancen wieder gut machen. Wir Verteidiger können ein Tor des Gegners nicht wiedergutmachen.“


Es sei daher aufsehenerregender, wenn ein Verteidiger einen Fehler mache, erklärte Terry laut Christensen. Für andere sei es daher einfacher, mit dem Finger auf den Schuldigen zu zeigen. Für Christensen sei es eine schwierige Phase gewesen, da er an sich selbst gezweifelt hatte. „Ich habe mich über mich selbst geärgert, was schwer ist, da zwischen den Spielen nur eine Woche liegt, um alles aufzuarbeiten.“ Der 21-Jährige legt den Fokus auf die nächsten Spiele, in denen er beweisen möchte, „dass die Fehler nicht typisch für mich sind“.